"So ist eben der Rennsport. Ich bin nicht verbittert. Wir wollten die beiden WM-Titel gewinnen, wir kämpften hart, haben einige großartige Vorstellungen gegeben und auch einige Siege errungen - doch in diesem Jahr haben wir es nicht geschafft. Meine Gratulationen gehen an Fernando Alonso und Renault und wir freuen uns auf das kommende Jahr", sagte "Iceman" Kimi Räikkönen in einem Interview mit der offiziellen Formel 1-Website.

Mehrmals wiederholte der Finne in dem Gespräch, dass es in der abgelaufenen Saison gute Kämpfe und Siege gegeben und es jedoch nicht funktioniert habe mit dem Titel - und dass man nun vorwärts und nicht zurückblicken werde. Von den Regeln, wie der Motorenregel oder der Qualifying-Reihenfolge (welche Ausfälle beim Rennen zuvor quasi doppelt bestraft) fühle er sich nicht benachteiligt: "Ich habe keine Probleme damit. Ich bin hier, um Rennen zu fahren und ich tue das unter den jeweiligen Regeln. Derzeit muss man beispielsweise auch Glück mit dem Wetter haben - sollte das Einzelrunden-Qualifying abgeschafft werden, muss man halt wieder auf einem anderen Gebiet Glück haben..."

Die zehn Siege, die er und Juan Pablo Montoya gemeinsam errungen haben, würden die große Konkurrenzfähigkeit seines Teams unter Beweis stellen. Der MP4-20 sei ein großartiges Auto und eine ebenso großartige Basis für dessen Nachfolger. Und der V8-Motor sei auch schon erfolgreich getestet worden - "alle puschen vorwärts", gab sich Räikkönen optimistisch. Die kommenden zwei Monate werde er "zuhause in der Schweiz relaxen und auch einige Zeit in Finnland verbringen", sagte der Vizemeister der Jahre 2003 und 2005. Er werde wie immer im Winter an seiner Fitness arbeiten und im Januar würde wieder getestet werden, verriet Kimi Räikkönen.