Formel 1 - Monaco: Wehrlein chancenlos im Sauber

Schweizer schwächstes Team

Pascal Wehrlein kämpfte in Monaco mit seinem Auto. Sauber ist deutlich zu langsam, für das Rennen hilft vermutlich nicht einmal großes Chaos.
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Motorsport-Magazin.com - In Spanien war Pascal Wehrlein noch der große Strahlemann, als er Platz acht und damit die ersten Punkte für Sauber in dieser Saison einfuhr. Und das fast ohne Updates, die sollten erst in Monaco kommen. Deren Wirkungsweise aber scheint für die engen Gassen des Fürstentums nur bedingt geeignet zu sein. Sauber ist klar das schwächste Team, sowohl am Donnerstag in den Trainings, als auch im Qualifying. Zum engen Mittelfeld-Paket fehlte eine ganze Sekunde.

"Es ist für uns nach wie vor ein schwieriges Wochenende hier auf dem Stadtkurs von Monaco", erklärte Wehrlein. "Seit Donnerstag versuchen wir die Haftung unserer Reifen und somit die Performance zu verbessern. Wir haben deshalb viel an der Fahrwerkseinstellung geändert, konnten aber noch nicht die Optimale finden." Selbst im teaminternen Duell gegen Marcus Ericsson musste Wehrlein hart kämpfen. Schlussendlich setzte er sich mit etwas mehr als einem Zehntel Vorsprung durch.

Schon das gesamte Wochenende über läuft bei Sauber nichts zusammen - Foto: Sutton

Spanien-Wiederholung nahezu ausgeschlossen

In Spanien ließ Sauber vor allem im Rennen aufhorchen, als man eine zuvor kaum gekannte Pace an den Tag legen konnte. Doch die Ausgangslage für das Rennen in Monaco ist deutlich schlechter. Überholen kann man auch aufgrund der 2017 deutlich breiteren Reifen kaum, auch strategisch gibt es nur wenige Optionen. Pirelli geht von einem Ein-Stopp-Rennen aus, die Reifen bauen kaum ab.

Die einzige Chance, die sich Sauber bietet, wäre die Hoffnung auf großes Chaos. Für einen Angriff auf Punkte müsste dieses jedoch besonders ausgeprägt sein, denn am Kräfteverhältnis wird sich am Sonntag nur wenig ändern. "In Monaco von P19 zu starten ist keine gute Ausgangsposition für das morgige Rennen, dennoch werde ich natürlich mein Bestes versuchen", gibt sich Wehrlein kämpferisch. Im vergangenen Jahr ging es von Startplatz 20 immerhin bis auf Rang 14 nach vorne.


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