Formel 1 - Neues Benzin für McLaren - was kommt noch?

Vieles noch geheim

McLaren wirbelt weiter seinen Laden durcheinander. Jetzt gab das Team einen neuen Benzin-Partner bekannt. Weitere Neuerungen bereits angekündigt.
von

Motorsport-Magazin.com - Der neue Großsponsor lässt noch auf sich warten, doch immerhin ist der Benzinlieferant jetzt bei McLaren geklärt. Die Briten gaben am Freitag die Zusammenarbeit mit BP und Castrol bekannt. Nachdem der bisherige Lieferant Exxon Mobil in Richtung Red Bull abgewandert war, musste McLaren einen adäquaten Ersatz finden. Wie Motorsport-Magatzin.com bereits Ende Januar berichtet hatte, galt BP/Castrol als Favorit. Jetzt wurde der Deal also offiziell eingetütet.

Neben dem Formel-1-Team stellen BP und Castrol ihre Schmierstoffe künftig auch für die Straßenabteilung von McLaren zur Verfügung. BP hatte ohnehin bereits eine Kooperation mit McLaren Applied Technologies, der Technologieabteilung aus Woking, am Laufen. Seit den Power Units spielt das Benzin eine noch wichtigere Rolle in der Formel 1. Es geht nicht nur um den Verbrauch, sondern auch um die Maximalleistung, da der Benzinfluss limitiert ist.

McLarens Chief Operating Officer Jonathan Neale sagte: "Die Einigung zwischen McLaren, BP und Castrol besteht zwischen Marken, die eine lange und bekannte Leidenschaft für Innovationen in all dem, was wir tun, teilen. Unser Team von McLaren Honda stellt eine globale Plattform für Castrol zur Verfügung, um die Schmierstofftechnologien bereitzustellen."

Rot/weiß statt orange? Eine Design-Studie für den neuen McLaren - Foto: Zoci Nanco - Nancorocks

Mehr Änderungen bei McLaren

Der Wechsel zu BP und Castrol wird nicht die einzige Neuerung bei McLaren bleiben. Nach diversen Personalrochaden in den vergangenen Wochen, können Fans auf weitere Änderungen gespannt sein. Ein Thema ist sicherlich die Lackierung des neuen MCL32-Boliden, nachdem bereits die MP4-Ära beendet wurde. Eine Rückkehr zum orangen Farbton steht im Raum.

"Es wird immer Änderungen geben", sagte McLarens Renndirektor Eric Boullier. "So sollte es auch sein. Ein Formel-1-Auto bleibt niemals gleich vom einen zum anderen Rennen. Insgesamt stoßen wir Änderungen an - und wir haben ein paar spannende Dinge für unser neues Auto parat. Die halten wir geheim, bis wir das Auto am 24. Februar vorstellen werden."

Renault und McLaren werden trotz unterschiedlicher Motoren von BP und Castol ausgestattet, Red Bull wechselt dieses Jahr zu Exxon Mobil. Ferrari fährt auch 2017 mit dem langjährigen Partner Shell, Mercedes mit Hauptsponsor Petronas. Ferrari- und Mercedes-Kunden fahren jeweils mit den gleichen Schmier- und Treibstoffen - auch wenn Williams in den vergangenen Jahren mit dem brasilianischen Konzern Petrobras warb.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Wir suchen Mitarbeiter