Formel 1 - Neuer Ausblick auf spektakuläre 2017er Autos

Renderings machen Lust auf neue Formel 1

Wenige Wochen bevor die ersten Autos für die Saison 2017 vorgestellt werden, gibt es neue Ausblicke auf das, was die Fans in dieser Saison optisch erwartet.
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Motorsport-Magazin.com - Seitens der Teams ist bislang noch nicht viel nach außen gedrungen, was die 2017er Autos angeht. Mercedes zeigte kürzlich zwar ein Video, wie der F1 W08 Hybrid zum ersten Mal in der Fabrik angelassen wurde, abgesehen von kleinen Details am Auspuff ließ sich darin allerdings nichts erkennen.

Mit dem ersten echten Auto müssen die Fans noch bis zum 21. Februar warten, an diesem Tag präsentiert Renault den neuen Renner. Allerdings tummeln sich im Netz schon einige Bilder, wie die Autos 2017 aussehen könnten. Der Designer Zoki Nanco hat besonders atemberaubende Renderings erstellt. Renderings sind Bilder von 3D-Modellen - keine bearbeiteten Fotos.

Schön zu sehen: Wie tief die Autos bei der neuen Breite von 2,00 Metern wirken. Die ersten Änderungen werden schon an der Front sichtbar: Der Flügel ist leicht angespitzt, der vorderste Punkt in der Mitte. Weil die Nase nicht mehr über den Frontflügel hinausragen darf, hat sich der Designer hier für eine sehr kurze Variante entschieden. Eine so elegante Lösung bringt aber Schwierigkeiten beim Crashtest.

Die Bardge Boards wirken auf den Renderings noch etwas dezent, sie dürften in der Realität durchaus größer ausfallen. Die Seitenkastenflügel hingegen dürften wie abgebildet nach vorne gerichtet Realität werden. Fraglich ist, wie breit die Seitenkästen werden. Theoretisch dürfen sie mit dem Bodywork in die Breite wachsen, bringen dann aber mehr Luftwiderstand.

Foto: Zoki Nanco - Nanorocks

Die Finne auf der Motoabdeckung erwarten 2017 viele Experten. Ob sie so elegant ausfallen wird wie hier, ist fraglich. Die breiten Reifen bestimmen das Bild am Heck. Dazu kommt ein breiterer und flacherer Heckflügel als noch 2016. Den abgebildeten Beamwing wird es allerdings nicht geben. Außerdem gibt es auch in dieser Saison mindestens zwei Auspuffendrohre, die meisten setzen aber wohl erneut auf ein zentrales Rohr und zwei kleine Wastegate-Pipes.

Besonders gut aus der Heckansicht zu erkennen: Die Endplatten der Heckflügel werden angestellt, sind nicht mehr rechteckig. Wie der angespitzte Frontflügel bringt auch das mehr Dynamik schon im Stand. Allerdings werden die Endplatten nicht wie hier gerade nach unten laufen, sondern leicht geschwungen, ähnlich wie beim 2015er Mule Car von Ferrari. Zudem prägt der deutlich höhere Diffusor das Bild von hinten.

Weitere spektakuläre Renderings von Zoki Nanco gibt es in der Bildergalerie. Dort gibt es auch Visionen des türkischen Designers Olcay Tuncay Karabulut.

Technische Änderungen im Überblick

2016 2017
Reifen 245mm (vorne)
325mm (hinten)
305mm (vorne)
405mm (hinten)
Radaufhängung 1800mm 2000mm
Frontflügel 1650mm 1800mm
Heckflügel 750mm Breite/ 950mm Höhe 950mm Breite/ 800mm Höhe
Diffusor 125mm Höhe/ 1000mm Breite
(beginnt an der Hinterachse)
175mm Höhe/ 1050 mm Breite
(beginnt 175mm vor der Hinterachse)
Bodywork 1400mm Maximalbreite
1300mm Minimalbreite
1600 mm Maximalbreite
1400mm Minimalbreite
Gewicht 702kg 728kg

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