Malaysia: TV-Quoten trotz Drama stark rückläufig - Formel 1 - Motorsport-Magazin.com

Formel 1 - Malaysia: TV-Quoten trotz Drama stark rückläufig

Vettels Ferrari-Premierensieg unerreicht

RTL muss beim Malaysia GP deutlich schlechtere Quoten als 2015 hinnehmen. Verantwortlich dafür ist Sebastian Vettel.
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Motorsport-Magazin.com - Der Große Preis von Malaysia hatte ziemlich viel bieten: Die Startkollision zwischen Sebastian Vettel und Nico Rosberg, das Ausfalldrama rund um Lewis Hamilton und letztlich der überraschende Sieg von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo.

Sebastian Vettel gewann den Malaysia GP 2015 - Foto: Sutton

Trotzdem fielen die TV-Quoten deutlich schlechter als im Vorjahr aus. Durchschnittlich verfolgten das Rennen in Sepang bei RTL 3,16 Millionen Zuschauer und damit 1,16 Millionen weniger als noch in der letzten Saison.

Hauptverantwortlich für den markanten Rückgang ist der Umstand, dass Sebastian Vettel beim Rennen 2015, das damals noch im Frühling stattfand, seinen ersten Sieg in Diensten von Ferrari feierte und damit trotz der frühen Startzeit zahlreiche Formel-1-Interessierte vor den TV-Schirm lockte. Aber auch 2014 lag die Reichweite mit 4,21 Millionen Zuschauern deutlich höher als in diesem Jahr.

Neben den absoluten Zuschauerzahlen ging auch der Marktanteil zurück, der ausweist, wie viele der momentan fernsehenden Menschen eine bestimmte Sendung verfolgen. In der allgemeinen Zielgruppe sackte der Marktanteil von 38,4 auf 30,7% ab, und in der Zielgruppe der für die Werbewirtschaft wichtigen 14-59-Jährigen ging er von 35,5 auf 28,3% zurück.

Trotz dieser negativen Entwicklung war der Große Preis von Malaysia - abgesehen von den Abendnachrichten - die meistgesehene Sendung des Sonntags auf RTL.

Rückgang auch in Österreich

Eine ähnliche Entwicklung wie in Deutschland gab es auch in Österreich zu verzeichnen. Nachdem in der vergangenen Saison noch 362.000 Zuschauer Sebastian Vettels ersten Sieg in Diensten von Ferrari verfolgt hatten, fanden sich diesmal lediglich 302.000 vor dem Fernsehschirm ein. Der Marktanteil ging von 47 auf 39% zurück.


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