Formel 1 - Whiting steht hinter Parabolica-Entscheidung

Sicherheit geht vor

Aus Sicherheitsgründen musste die Auslaufzone der Parabolica asphaltiert werden, so FIA-Renndirektor Charlie Whiting.
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Motorsport-Magazin.com - Die Parbolica, die letzte Kurve des Autodromo Nazionale Monza, hatte bislang mit einem schmalen Rasenstreifen und einem anschließenden Kiesbett jeden Piloten bestraft, der sich verschätzte. Das ist nun Geschichte, denn das Kiesbett neben der Kurve wich Asphalt. Eine Entscheidung, die bei den Fans sauer aufstieß. In einer Umfrage auf Motorsport-Magzin.com hielten zwei Drittel, also 67 Prozent, den Umbau der Parabolica für einen Fehler.

Die FIA als auch die Fahrer sind der Meinung, dass es Wert ist diesen Preis zu bezahlen
Charlie Whiting

Doch diesen Preis müsse die Formel 1 aus Sicherheitsgründen bezahlen - das meint zumindest FIA-Renndirektor Charlie Whiting. "35 Prozent der Schotter-Auslaufzone wurden ersetzt. Das wurde sowohl von der FIA als auch von den Fahrern aus Sicherheitsgründen beantragt. Wir wissen, dass durch den Asphalt die Fahrer für Fehler nicht mehr bestraft werden, aber die FIA als auch die Fahrer sind der Meinung, dass es Wert ist diesen Preis zu bezahlen", erklärte Whiting.

Zu diesen Fahrern zählt auch Lotus-Pilot Romain Grosjean. Er hält die asphaltierte Auslaufzone für eine gute Sache. "In der Vergangenheit habe ich mir schon öfters gedacht, dass ich dort bloß nicht zu spät auf der Bremse sein darf, weil ich dann in die Schotter-Auslaufzone komme und womöglich direkt in die Wand knalle. Ich denke, dass wir Fahrer jetzt schneller unser Limit finden werden, weil uns nicht mehr der Schotter und ein möglicher Crash droht", sagte Grosjean.


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