Formel 1 - Caterham: Ex-Mitarbeiter ziehen vor Gericht

Gang vor das Höchstgericht

Caterham sieht sich einer Klage jener Mitarbeiter gegenüber, die das Team im Juli entlassen hat.
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Motorsport-Magazin.com - Jene 38 Mitarbeiter, die von der neuen Caterham-Führung im Juli entlassen worden waren, machen ihre Drohung nun wahr und ziehen vor Gericht. In einem Statement teilten die ehemaligen Angestellten des britischen Teams mit, aufgrund der Höhe der eingeforderten finanziellen Ansprüche vor das Höchstgericht ziehen zu wollen.

Wir haben uns als Team zu diesem Schritt entschieden. Diese Entscheidung musste getroffen werden. Es musste etwas passieren
Christijan Albers

Des Weiteren gaben die Ex-Mitarbeiter bekannt, dass sie in den letzten Wochen, in denen sie noch bei Caterham unter Vertrag standen, nicht bezahlt wurden und diese Gehälter noch immer nicht überwiesen wurden. Dabei hätte das Team versprochen, die Löhne von 1. bis 15. Juli auszuzahlen, heißt es.

Die Ex-Mitarbeiter hatten sich am 25. Juli mit einem Brief an die neue Teamführung rund um Colin Kolles und Christijan Albers gewandt, der jedoch unbeantwortet blieb. "Die Hoffnung ist, das Caterham zu einer konstruktiven Diskussion mit den Mitarbeitern und ihren rechtlichen Vertretern bereit ist, sodass diese Angelegenheit schnell und gütlich gelöst werden kann", heißt es in dem Statement.

Notwendiger Schritt

Gegenüber Motorsport-Magazin.com nahm Teamchef Christijan Albers zur Causa Stellung. "Wir haben uns als Team zu diesem Schritt entschieden. Diese Entscheidung musste getroffen werden. Es musste etwas passieren. Man darf nicht vergessen, dass man vor zwei Monaten hier noch den Stecker ziehen wollte. So gesehen läuft es im Moment sehr gut", erklärte er die Entlassungswelle.

Dass es zu weiteren Personaleinsparungen kommen könnte, wollte der Niederländer nicht kategorisch ausschließen. "Wir arbeiten weiterhin hart an unserem Weg. Die Strukturen sehen aktuell sehr gut aus. Ich sehe momentan keinen Grund zur Veränderung, aber das kann jeden Tag anders sein", betonte Albers. "Wenn einer nicht performt, dann muss eine Entscheidung getroffen werden. Wir haben nicht zwei Jahre Zeit, um etwas gutzumachen."


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