Formel 1 - Caterham mit neuer Nase nach Belgien

Erst der Anfang

Caterham belegt den letzten Platz bei den Konstrukteuren. Das Ziel ist klar: Endlich wieder Marussia schlagen.
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Motorsport-Magazin.com - Nachdem sich Caterham bereits in der vergangenen Saison von Marussia geschlagen geben musste, sollte es in diesem Jahr mindestens wieder Platz zehn bei den Konstrukteuren werden. Doch beim Rennstall aus Leafield lief in der bisherigen Saison überhaupt nichts zusammen. Nachdem das Team von Tony Fernandes verkauft wurde, weht mit Christijan Albers und Colin Kolles zumindest ein frischer Wind.

Die wichtigen Dinge wird man erst später sehen...
Manfredi Ravetto

Auf das sportliche Geschehen hatte die neue Teamführung aber noch nicht unmittelbar einen Einfluss. Das soll sich nun ändern. Denn mit dem neuen Kurs wurde bereits an zahlreichen Updates entwickelt, die schon in Spa ihre Premiere am Auto feiern sollen. Den Anfang macht eine neue Nase.

Viel schöner wird der CT05 dadurch aber wohl nicht: Es bleibt bei der Zweiteilung aus Chassis und Nase. Allerdings soll die Oberseite des Chassis neu gestaltet worden sein und nun einen etwas eleganteren Knick nach unten machen. Die Nase würde dann zwar noch immer etwas deplatziert aus dem Chassis herauswachsen, der Fremdkörper würde allerdings etwas kleiner.

"Das neue Gesicht ist Teil eines Updatepakets, das wir nach Spa bringen, mit dem wir zeigen, wie das Team versucht, die Performance zu verbessen auch wenn wir das Team gerade restrukturieren und durch eine schwierige Zeit gehen, die wir hoffentlich bald hinter uns gelassen haben", sagte Manfredi Ravetto, neuer stellvertretender Teamchef gegenüber Omnicorse.

Fahren Kobayashi und Ericsson in Spa?

Und mit dem Paket in Belgien ist noch lange nicht Schluss, wie Ravetto verspricht: "Sie sind nur der Beginn eines neuen Kreislaufs. Die wichtigen Dinge wird man erst später sehen..."

Von den Fahrern gibt es hingegen noch keine Neuigkeiten. Weiterhin gilt Kamui Kobayashi als Wackelkandidat. Sollte ein Pilot gefunden werden, der für die verbleibenden acht Rennen einen Geldkoffer auf den Tisch stellen kann, gilt es als wahrscheinlich, dass der Japaner gehen muss. Ein möglicher Kandidat ist noch immer Carlos Sainz Junior aus dem Red Bull Junior Kader. Dr. Helmut Marko war bereits mit Sainz für Gespräche in Leafield.


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