Formel 1 - Vergne kurzfristig Zweiter: Ein schöner Moment

Am Ende nur zwei Punkte in Ungarn

Jean-Eric Vergne durfte in einem chaotischen Rennen in Budapest zwischenzeitlich an der Spitze mitmischen. Hoffnungen machte er sich dennoch keine.
von

Motorsport-Magazin.com - Ein Toro Rosso auf Podiumskurs: dieses seltene Bild durften Fans des italienischen Rennstalls während des Grand Prix von Ungarn genießen. In einem turbulenten Rennen lag Jean-Eric Vergne nach zwei Safety-Car-Phasen kurz vor Mitte des Rennens hinter Fernando Alonso auf dem zweiten Rang.

"Es hat große Freude gemacht, zwischenzeitlich den zweiten Platz inne zu haben", sagte Vergne. "Ich wusste aber, dass ich nicht die Pace hatte um mit den anderen Fahrern rund um mich bis zum Ende des Rennens Schritt zu halten. Aber es war ein schöner Moment."

Keine Chance gegen Top-Fahrer

Tatsächlich verlor der Franzose kurz nach dem zweiten Restart seine Position und wurde durchgereicht, als zunächst Nico Rosberg und dann Lewis Hamilton überholten. Nach dem zweiten und letzten Boxenstopp in Runde 34 ging für Vergne nicht mehr viel.

Ich hätte gerne ein besseres Ergebnis nach Hause gebracht.
Jean-Eric-Vergne

Mit beinahe einer Minute Rückstand auf Sieger Daniel Ricciardo kam der Franzose als Neunter ins Ziel und nahm immerhin zwei Punkte für die WM-Wertung mit. "Ich hätte gerne ein besseres Ergebnis nach Hause gebracht, aber wir müssen die Leistung des Autos einfach noch verbessern", sagte Vergne. "Ich bin mit dem Wochenende aber zufrieden."

Kvyat vor dem Start lahmgelegt

Für seinen Teamkollegen Daniil Kvyat gab es in Budapest hingegen nichts zu holen. Der Russe blieb vor der Aufwärmrunde in der Startaufstellung stehen und musste das Rennen aus der Box in Angriff nehmen. "Ich bin nicht sicher, was genau am Start passiert ist und so etwas ist mir auch noch nie zuvor passiert. Der Motor starb einfach ab", erklärte Kvyat. Der Vorfall wird bei Toro Rosso erst untersucht. "Wir hatten so etwas noch nicht und werden uns das genau ansehen, damit wir das in Zukunft verhindern können", versprach Teamchef Franz Tost.

Mit dem Rennen selbst war Kvyat ebenfalls nur mäßig zufrieden: "Die erste Hälfte des Rennens war nicht zu schlecht. Überholen war heute aber schwierig und es fiel mir schwer, auf die Reifen zu achten - besonders hinter anderen Autos. Es ist schade, dass wir die erste Saisonhälfte nicht an einer besseren Position abschließen konnten."


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x