Formel 1 - Horner überzeugt: Vettel bleibt bei Red Bull

Nicht mehr als ein Gerücht

Die Gerüchteköche arbeiten derzeit mit den Lieblingszutaten Vettel und Mercedes. Christian Horner kann sich eine solche Konstellation nicht vorstellen.
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Motorsport-Magazin.com - Es ist das Top-Gerücht in Ungarn, auch wenn es vielen sehr weit hergeholt scheint: Mercedes soll Sebastian Vettel umwerben. Am Donnerstag wurden bereits Vettel selbst und Lewis Hamilton zu der Causa befragt, am Freitag kam das Thema auch bei der Pressekonferenz der Teamchefs zur Sprache.

Red Bull Racings Christian Horner reagierte mit Humor auf die Sache. "Das ist der Startschuss zur Silly Season. Entweder geht er zu Ferrari oder Eric macht ihm ein großzügiges Angebot oder vielleicht geht er zu Mercedes. Wir warten also nur ab, zu welchem Team er geht", sagte der Brite.

Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass er nächstes Jahr bei Red Bull fährt.
Christian Horner

Doch Horner ist sich sicher, dass an den Gerüchten nicht viel dran ist: "Sebastian hat sich absolut an dieses Team gebunden. Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass er nächstes Jahr bei Red Bull fährt." Auch Hamiltons Vertrag endet ja erst mit Saisonschluss 2015, jener von Nico Rosberg wurde erst vergangene Woche verlängert.

Red Bull das einzig wahre Team für Vettel?

Aber auch das Betriebsklima bei Red Bull soll Vettels Verbleib zuträglich sein. "Er hat mit diesem Team so viele Erfolge gefeiert, ist noch immer glücklich hier und das Team ist auch mit ihm sehr zufrieden", ist sich Horner sicher.

38 Siege holte Vettel bislang für Red Bull Racing, viermal in Folge gab es zudem das WM-Double. In der aktuellen Saison schauten für den Weltmeister aber nicht mehr als zwei dritte Plätze (in Sepang und Montreal) heraus. Horner baut aber auf das Gemeinschaftsgefühl bei Red Bull.

"Wir wissen, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Keiner von uns ist zufrieden mit der aktuellen Situation, in der wir stecken. Aber wir sitzen da alle gemeinsam drinnen und werden uns auch gemeinsam unseren Weg da hinaus arbeiten", verspricht er.


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