Formel 1 - Räikkönen betet: Hoffentlich diesmal problemfrei

Wird erst 2015 alles besser?

Kimi Räikkönen hat eine beachtliche Serie in Ungarn zu verteidigen. Diese Aufgabe wird mit dem Ferrari aber keinesfalls leicht.
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Motorsport-Magazin.com - Kimi Räikkönen hofft in Budapest endlich auf ein problemfreies Wochenende. Der Finne holte in den letzten fünf Rennen gerade einmal fünf Punkte. "Ich hoffe auf ein gutes Rennen, aber wir müssen abwarten. Hoffentlich haben wir endlich mal ein Wochenende ohne irgendwelche Probleme, damit wir in allen Sessions unser Ding durchziehen können", sagte Räikkönen am Donnerstag in Budapest.

"Normalerweise ist die Strecke gut für mich. Auch wenn die Leute sagen, dass man hier nicht überholen kann, so hatten wir doch schon viele Rennen in der Vergangenheit, wo das Endergebnis sich von der Startaufstellung stark unterschieden hat", führte der Finne aus.

Tatsächlich landete Räikkönen in seinen letzten fünf Rennen in Ungarn jedes Mal auf dem Podium, seinen einzigen Sieg feierte er 2005 für McLaren. Mit ähnlich guten Ergebnissen rechnet der Ferrari-Pilot diesmal aber nicht. Zu schwach ist das Auto des italienischen Herstellers in dieser Saison.

Die Suche nach dem Grip

Wir haben aber einen Plan und später in dieser Saison kommen noch einige Dinge.
Kimi Räikkönen

"Wir haben zu wenig Grip, das hat vielleicht auch etwas mit der Power Unit zu tun und wie sie die Kraft überträgt. Uns fehlt es an mechanischem Grip. Wir haben aber einen Plan und später in dieser Saison kommen noch einige Dinge", sagte Räikkönen, der noch im Vorjahr im Lotus Rang zwei in Ungarn belegt hatte.

Doch seither hat sich für den Weltmeister von 2007 viel verändert. "Der größte Unterschied ist mein Gefühl. Leider sind einige Dinge nicht so leicht zu ändern. Ich bin aber sicher, dass wir den Turnaround schaffen. Hin und wieder kommt das gute Gefühl zurück, aber dann kommen wieder die üblichen Probleme."

In Maranello sei man aber auf dem richtigen Weg. Vor allem für 2015 erhofft sich Räikkönen, auch dank seinem eigenen Input, ein weit konkurrenzfähigeres Auto. "Das Team weiß, was wir wollen. Ich habe hundert Prozent Vertrauen in die Jungs, die in der Fabrik am neuen Auto arbeiten. Wir haben schon einige Dinge geändert, die mehr in meine Richtung gehen sollte. Wir haben gute Leute, die wissen was sie tun. Es gibt viel Arbeit, aber wir haben die Mittel und die Leute um das Ruder herumzureißen. Nächstes Jahr werden wir sicher stärker sein", ist Räikkönen überzeugt.

Davor gilt es aber noch Schadensbegrenzung zu betreiben. In der Konstrukteurs-Wertung fiel Ferrari in Hockenheim hinter Williams zurück und liegt nur noch auf dem vierten Rang.


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