Formel 1 - 2. Training: Hamilton vor Rosberg

Mercedes behauptet die Spitzenposition

Mercedes bleibt in Hockenheim auch im 2. Training das Maß aller Dinge. Fernando Alonso und Sebastian Vettel kommen nicht so richtig auf Touren.
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Motorsport-Magazin.com - Sommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein empfingen die Piloten beim 2. Freien Training zum Deutschland GP auf dem Hockenheimring. Mercedes gab erneut das Tempo vor, wobei diesmal Lewis Hamilton einen Tick schneller war als Nico Rosberg.

Alles easy - Hamilton fährt Bestzeit - Foto: Sutton

Die Platzierungen: Lewis Hamilton und Nico Rosberg gaben auch im 2. Training das Tempo vor. In 1:18.341 schnappte sich Hamilton die Bestzeit, Rosberg reihte sich mit einem Abstand von 0.024 Sekunden an der zweiten Position ein. Eine Runde unter 1:19 schafften vom Rest des Feldes nur noch Daniel Ricciardo, Kimi Räikkönen und Kevin Magnussen. Sebastian Vettel büßte fast neun Zehntel ein und landete unmittelbar vor Fernando Alonso auf dem achten Rang. Adrian Sutil (11.) und Nico Hülkenberg (14.) landeten außerhalb der Top-10.

Die Zwischenfälle: Die dicksten Sorgenfalten fanden sich bei den Ingenieuren von Caterham. Nach nur fünf Minuten blieb Marcus Ericsson vor Kurve 2 mit einem Defekt stehen, konnte später aber wieder ins Training einsteigen. Für seinen Teamkollegen Kamui Kobayashi war nach rund einer halben Stunde Schluss. Der Japaner rollte mit Feuer am Heck und Verdacht auf Motorschaden aus. Kobayashi mit 12 und Ericsson mit 18 Runden waren wegen ihrer Probleme auch die beiden Piloten mit den wenigsten Runden. Ein Problem gab es zu Beginn auch bei Alonso, der nach nur einer Runde wieder die Box ansteuerte und seine Ingenieure vor ein Rätsel über die Ursache stellte. Rosberg musste - wie Jean-Eric Vergne - einen Ausritt verzeichnen und musste 15 Minuten vor dem Ende mit stark rauchenden Bremsen in die Garage geschoben werden.

Kamui Kobayashi fackelte sein Auto ab - Foto: Sutton

Das Wetter: Das Thermometer war am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein auf über 30 Grad geklettert. Der Asphalt hatte daher schon zu Beginn der Session 56 Grad.

Die Analyse: Das FRIC-Verbot hat die grundsätzlichen Kräfteverhältnisse bislang noch nicht im von vielen Teams erhofften Ausmaß durcheinander gewirbelt. Mercedes gibt erneut das Tempo vor. Der Weg zur Pole Position und dem Sieg am Sonntag führt wohl wieder nur über die Silberpfeile.


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