Formel 1 - Alonso macht sich keine falschen Hoffnungen

Platz 3 bei den Konstrukteuren wackelt

Zuletzt holte Williams im Duell mit Ferrari auf. Fernando Alonso befürchtet in Hockenheim einen weiteren Abwärtstrend.
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Motorsport-Magazin.com - Fernando Alonso hat in es in den ersten neun Saisonrennen nur ein einziges Mal auf das Podium geschafft. Dass sich dieser Trend in Hockenheim ändert, glaubt der zweifache Weltmeister nicht. "Wenn wir realistisch sind, wird es wieder ein hartes Wochenende für uns", ist sich Alonso sicher. FRIC-Verbot hin oder her.

"Wir werden hier hohe Temperaturen haben und als Reifen die Soft- und Supersoft-Mischung, was gutes Reifenmanagement verlangt. Leider waren wir bei Rennen mit ähnlichen Vorzeichen zuletzt nicht allzu konkurrenzfähig", führte der spanische Ferrari-Pilot aus.

Fokus auf der Konstrukteurs-WM

Seine Hoffnung auf eine deutliche Steigerung halten sich in Grenzen: "Wir haben ein paar neue Teile, die sich auf unsere Leistung hoffentlich positiv auswirken. Aber wir wissen, dass es hart wird."

Zwischen Rang drei und Platz sechs geht es sehr eng zu. Unser Ziel ist daher, unsere direkten Rivalen in der Konstrukteurs-WM zu schlagen.
Fernando Alonso

In Maranello werden ohnehin längst kleinere Brötchen gebacken. Selbst der dritte Platz in der Hersteller-Wertung, den Ferrari im Vorjahr erreichte, wackelt in der aktuellen Saison. "Zwischen Rang drei und Platz sechs geht es sehr eng zu. Unser Ziel ist daher, unsere direkten Rivalen in der Konstrukteurs-WM zu schlagen", so Alonso.

Der Vorsprung auf den auf Rang vier liegenden Williams-Rennstall schmolz zuletzt auf drei Punkte, zwölf bzw. 13 Zähler dahinter lauern mit Force India und McLaren bereits die nächsten Teams. "Hier ist die erste Chance, unseren Rückstand auf Red Bull zu verringern und den Vorsprung auf Williams und McLaren auszubauen, denn beide Teams kommen gestärkt hierher", sagt Alonso.

Schon drei Siege in Deutschland

Dass Kimi Räikkönen bislang nicht einmal ein Viertel der WM-Punkte von Alonso geholt hat, trug freilich nicht gerade zur Konsolidierung von Ferrari in der Weltmeisterschaft bei. Ob sich der Spanier deshalb einen anderen Teamkollegen wünscht? "Das ist eine Frage für Marco (Mattiacci; Teamchef), und nicht für mich. Ich fahre einfach so gut und schnell es geht", entgegnete Alonso auf diese Frage.

Zumindest die Historie spricht an diesem Wochenende für den Spanier. "Ich habe schon dreimal auf deutschen Boden gewonnen und meistens erwische ich hier ein gutes Wochenende. Hoffentlich geht es dieses Jahr in ähnlicher Tonart weiter", so Alonso, der ein Erfolgserlebnis bitter nötig hat.


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