Formel 1 - Scheckter: Rosberg darf sich nicht zurücklehnen

Richtige Balance finden

Jody Scheckter warnt Nico Rosberg davor, sich in der zweiten Saisonhälfte nur mehr zurückzulehnen und seinen Vorsprung zu verwalten.
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Motorsport-Magazin.com - Vor dem Großen Preis von Großbritannien hat Nico Rosberg 29 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen Lewis Hamilton. Ein vermeintlich komfortables Polster, doch Jody Scheckter, Weltmeister des Jahres 1979, warnt den Deutschen davor, in der verbleibenden Saison nur mehr auf sicheres Ankommen zu fahren.

"Es ist schwierig, wenn man die Meisterschaft anführt, weil dann neigt man dazu, konservativ zu sein und denkt sich 'wenn ich keinen Fehler mache, kann ich den Titel gewinnen' - das kann allerdings zu mehr Fehlern führen", verdeutlichte der Südafrikaner.

Scheckter wurde 1979 mit Ferrari Weltmeister

"Wenn du auf eine positive Art nicht aggressiv bist, können dir am Start eine ganze Menge Dinge passieren", so Scheckter weiter. "Es ist schwierig, die Balance zwischen Aggressivität und Fehlerlosigkeit zu bewahren."

Fantastische Saison

Insgesamt ist der 64-Jährige mit der bisherigen Saison zufrieden. "Auf eine bestimmte Weise ist es eine fantastische Saison", betonte er. "Es gibt Duelle innerhalb der Teams, allen voran bei Mercedes. Das ist sehr spannend."

Unerwartet kommt für Scheckter, dass Daniel Ricciardo bei Red Bull Sebastian Vettel dermaßen fordern kann. "Das ist eine große Überraschung", gab er zu. Ricciardo gewann in Montreal seinen ersten Grand Prix und liegt in der Weltmeisterschaft deutlich vor dem vierfachen Champion.


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