Formel 1 - Verpokert: Lange Gesichter bei Toro Rosso

Schwer vorstellbar, dass sich irgendwer verbessert

Toro Rosso war in den letzten Minuten des Silverstone-Qualifyings nur Zuschauer und musste mitansehen, wie die Felle davonschwammen.
von

Motorsport-Magazin.com - Toro Rosso gehörte in Silverstone zu den großen Verlierern in Q3. Beide Piloten blieben im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten in der Garage und wurden so nach hinten durchgereicht. "Es war eine gute Qualifyingsession heute, zumindest bis kurz vor Schluss, als wir den Fehler gemacht haben, uns dafür zu entscheiden, nicht für einen letzten Run auf die Strecke zu gehen und unsere Position zu verbessern", stellte Jean-Eric Vergne fest. "Ich weiß nicht wirklich warum, aber es ist eine Tatsache, dass alle anderen noch einmal rausgegangen sind und sich wie erwartet verbessert haben."

Es war eine gute Qualifyingsession heute, zumindest bis kurz vor Schluss.
Jean-Eric Vergne

Besonders ärgerlich findet der Franzose, dass das Auto gut genug war für eine bessere Startposition und daher einige Konkurrenten vor ihnen starten, die über das Wochenende hinweg bislang langsamer waren. "Versuchen wir, positiv zu bleiben und zu glauben, dass Platz neun und zehn gut genug sind, um morgen auf ein gutes Rennen zu hoffen", meinte er zerknirscht.

Teamkollege Daniil Kvyat bestätigte, dass Toro Rosso am Samstag in Silverstone um gute Startpositionen kämpfte. In Q3 nicht mehr auf die Strecke zu gehen, habe zu diesem Zeitpunkt wie die richtige Entscheidung ausgesehen. "Es war schwer vorstellbar, dass sich irgendwer verbessert hätte, denn es hat ziemlich stark geregnet und die Bedingungen auf der Strecke waren knifflig", argumentierte er. "Wie auch immer, es ist wie es ist und am Ende sind Platz neun und zehn gute Startpositionen für das Rennen. Wir werden morgen definitiv hart kämpfen!"


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x