Formel 1 - 3. Training: Regenbestzeit für Vettel

Mercedes bleibt im Trockenen

Sebastian Vettel und Red Bull gaben im verregneten Silverstone die Pace vor. Die Silberpfeil-Fahrer verzichteten auf eine Rundenzeit.
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Motorsport-Magazin.com - Ein nasskalter Beginn für den zweiten Tag des Großen Preises von Großbritannien in Silverstone. Im Regen setzten sich die beiden Red-Bull-Piloten an die Spitze der Zeitentabelle.

Die Platzierungen: Mit einer Zeit von 1:52.522 Minuten erzielte Sebastian Vettel die Trainingsbestzeit im nassen Silverstone. Sein Teamkollege Daniel Ricciardo reihte sich mit einem Zehntel Rückstand auf Platz zwei ein. Pastor Maldonado, Romain Grosjean und Adrian Sutil komplettierten die Top-5.

Das Wetter: Typisch britisches Wetter in Silverstone. Bereits am Freitagabend begann es an der Rennstrecke zu regnen - und es hörte die gesamte Nacht über nicht auf. Zu Beginn des Trainings hatte es zwar aufgehört, zu regnen, aber die Strecke war noch immer noch. Im Verlauf der Session nahm der Regen jedoch wieder zu.

Die Zwischenfälle: Nasse Streckenverhältnisse bedeuten auch erhöhte Vorsicht bei den Piloten. Daniil Kvyat bewies auf nasser Bahn erneut eine Fahrzeugbeherrschung. Bereits am Freitag fing er einen Dreher im Trockenen kunstvoll ab. Ebenso viel Können wie Glück hatte Romain Grosjean. Der Franzose legte einen halben Dreher auf der nassen Fahrbahn hin, konnte einen Einschlag aber verhindern.

So viel Glück hatte Jules Bianchi nicht. Der Marussia-Pilot fuhr in Stowe zu schnell in die Kurve und rutschte geradeaus in den Reifenstapel. Dabei beschädigte er sich die Front seines Autos. Zuvor war dort bereits Sauber-Fahrer Adrian Sutil durch die Auslaufzone gerodelt. Auch Sebastian Vettel konnte einen Ausritt nicht verhindern.

Die Technik: Einen schlechten Start in den Tag erwischte Max Chilton. Marussia musste das Getriebe am Auto des Briten wechseln, der somit fünf Startplätze verliert. Gemeinsam mit dem Abflug seines Teamkollegen kein guter Vormittag beim Heimrennen des Teams.

Die Analyse: Der Regen brachte das Bild durcheinander - allerdings verzichteten die Mercedes-Piloten sowie Fernando Alonso auf eine Rundenzeit. Somit lässt sich keine Aussage über die Kräfteverhältnisse im Nassen treffen. Besonders schlecht war der verregnete Vormittag für Lewis Hamilton. Der Brite konnte am Freitag keinen Long Run mehr mit der Option-Mischung zurücklegen. Der Plan, dies im 3. Training nachzuholen, fiel jedoch ins Wasser.


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