Formel 1 - Ferrari: Räikkönen musste zurückbauen

Alonso fehlt der Long Run

Ferrari in Silverstone: Auf dem Papier sieht es gut aus, beim Setup haben Fernando Alonso und Kimi Räikkönen aber noch Nachholbedarf.
von

Motorsport-Magazin.com - Erster Verfolger. Das klingt für Ferrari dieser Tage gar nicht mal so schlecht. Fernando Alonso war in beiden Freitagstrainings in Silverstone der beste Nicht-Silberpfeil. Die Probleme am Auto von Lewis Hamilton könnte die Hoffnungen der Tifosi zusätzlich angeheizt haben. Noch ist aber erst Freitag. Wenn es nach den beiden Fahrern geht, gibt es aber noch so einiges am F14T zu verbessern.

Räikkönen kämpft mit dem Setup

Es war wirklich schwierig, eine gute Runde zusammenzubekommen.
Kimi Räikkönen

"Am Vormittag lief alles recht vernünftig", sagte Kimi Räikkönen. Der Finne belegte in der ersten Session Platz fünf. Im Laufe der 90 Minuten plagten ihn Traktionsprobleme und etwas Untersteuern in den schnellen Kurven. Am Nachmittag rutschte er in der Zeitentabelle auf Position neun ab.

"Wir nahmen vor der zweiten Session einige kleinere Veränderungen vor, die nicht funktionierten", verriet der Iceman. "Danach war das Handling des Autos nicht mehr das gleiche. Es war wirklich schwierig, eine gute Runde zusammenzubekommen." Aus diesem Grund wechselte das Team auf das Setup vom Vormittag zurück.

Starker Wind als Einflussfaktor

Fernando Alonso muss noch Long Runs fahren - Foto: Sutton

Einen Teil der nachmittäglichen Schwierigkeiten schreibt Räikkönen dem Wind zu. Dieser war am Freitag in Silverstone teils sehr stark. Das war auch seinem Teamkollegen Fernando Alonso aufgefallen. "Hier gibt es stets einen starken Wind", weiß der Spanier. "In einigen Kurven ist das eine Hilfe, in anderen nicht."

Alonso arbeitete zunächst am Setup. Danach konzentrierte er sich auf die beiden Reifenmischungen. "Es gab keine Probleme mit der Abnutzung oder Graining auf dem weicheren Reifen", sagt Alonso. Die härtere Mischung konnte er mangels Long Run noch nicht richtig einschätzen. "Für den Moment kann ich aber sagen, dass es schwierig ist, sie auf Temperatur zu bringen."

Im Verlauf der beiden Sessions probierte Ferrari einige neue Aerodynamik-Komponenten und verschiedene Elektronikeinstellungen aus. Auch an der Power Unit-Front wurden fleißig weiter Daten für die Weiterentwicklung gesammelt. Ob die neuen Teile auch am Samstag zum Einsatz kommen, steht noch nicht fest.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x