Formel 1 - Jordan: Wechsel? Alonso fehlen die Alternativen

Licht am Ende des Tunnels

Eddie Jordan glaubt nicht, dass Fernando Alonso von Ferrari weggeht - vorwiegend, weil ihm Alternativen fehlen. In ferner Zukunft könnte Hülkenberg andocken.
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Motorsport-Magazin.com - Fernando Alonso ist derzeit eine heiße Zutat in der Gerüchteküche. Obwohl der Spanier noch einen Vertrag mit Ferrari hat, wollen die Spekulationen, um einen Wechsel zu McLaren nach Saisonende nicht verstummen. Eddie Jordan hegt allerdings Zweifel an einen Weggang des Ferrari-Piloten. "Warum sollte Alonso ausgerechnet zu McLaren wechseln? Höchstens, weil ihm die Alternativen fehlen", betonte Jordan.

Es ist der Traum eines jeden Rennfahrers mit Ferrari den Titel zu holen - Alonso ist keine Ausnahme
Eddie Jordan

"Red Bull hat mit der Verpflichtung von Ricciardo alles richtig gemacht und sie werden Alonso sicherlich nicht gegen Vettel tauschen - und auch das Mercedes-Duo wird sich nicht ändern. Also wohin sollte Alonso gehen?", fuhr er fort. Zudem hätte Alonso sein großes Ziel - den Titel mit Ferrari - noch nicht erreicht. "Es ist der Traum eines jeden Rennfahrers mit Ferrari den Titel zu holen - Alonso ist keine Ausnahme. Der Name Ferrari ist einfach zu groß", erklärte Jordan gegenüber der BBC.

Hülkenberg wurde schon öfters mit Ferrari in Verbindung gebracht - Foto: Sutton

Allerdings wird es auch im fünften Anlauf mit dem Ferrari-Titel nicht klappen, dafür liegt Alonso in der Fahrerwertung zu weit hinter Leader Nico Rosberg zurück. Dass angesichts dieser Tatsache, der Frust bei Alonso steigt, kann Jordan verstehen. "Natürlich ist er frustriert, denn die Qualität des Autos stimmte in den vergangenen Jahren nicht und sie stimmt auch dieses Jahr nicht. Der Motor und das Auto selbst sind nicht gut genug", meinte Jordan und verriet: "Ich bin ebenfalls enttäuscht, dass Ferrari bisher derart glanzlos blieb. Ich vermisse die Leidenschaft und das Feuer, das Ferrari in der Vergangenheit gezeigt hat."

Hülkenberg statt Räikkönen?

Doch Jordan sieht Licht am Ende des Tunnels, vor allem seit der Ankunft von Marco Mattiacci. "Ich denke, dass wir langsam aber sicher Bewegung bei Ferrari sehen werden, spätestens bis Saisonende." In nicht allzu ferner Zukunft sieht Jordan auch einen deutschen F1-Piloten bei der Scuderia andocken. "Langfristig könnten wir Nico Hülkenberg bei Ferrari sehen. Es kommt darauf an, was Kimi macht", glaubt Jordan. "Nico würde ein Cockpit bei einem Top-Team verdienen. Er ist ein außergewöhnliches Talent. Sein Wechsel von Sauber zu Force India war eine inspirierende Entscheidung."


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