Formel 1 - Magnussen verliert Strategieduell mit Perez

Perez war am Ende zu schnell

Kevin Magnussen durfte sich beim Österreich GP über das zweitbeste Ergebnis seiner Karriere freuen. Er fand aber auch Kritikpunkte.
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Motorsport-Magazin.com - "Es war ein recht langweiliges Rennen", lautete das Fazit von Kevin Magnussen. Der Däne konnte von Startplatz sechs zwar Daniel Ricciardo hinter sich lassen, wurde seinerseits aber von Lewis Hamilton und Sergio Perez überholt und belegte den siebenten Rang.

"Viel mehr hatten wir uns nicht erwarten dürfen. Ich bin nicht wirklich glücklich, aber auch nicht enttäuscht. Platz sieben geht in Ordnung und wir haben ein paar Punkte mitgenommen", so Magnussen.

Verlorenes Duell mit Perez

Ich hatte gehofft, das wir auf Platz sechs ins Ziel kommen könnten, aber Checo Perez war heute zu schnell.
Kevin Magnussen

Platz sechs wäre das Maximum gewesen, meinte der Däne, denn Mercedes und Williams sowie der starke Fernando Alonso seien das gesamte Rennwochenende außer Reichweite gelegen. "Wir dachten die High-Downforce-Autos würden hier dominieren und tatsächlich war Williams sehr stark. Ich hatte gehofft, das wir auf Platz sechs ins Ziel kommen könnten, aber Checo Perez war heute zu schnell", erklärte Magnussen.

Im Duell mit dem Force-Indie-Piloten entschied am Ende die Strategie. Während Magnussen auf einer konservativen Zwei-Stopp-Strategie unterwegs war und in den Runden 10 und 40 an die Box kam, fuhr Perez zwar auch auf zwei Stopps, allerdings mit einem sehr kurzen letzten Stint auf den Supersoft. So konnte der Mexikaner in der 64. Runde an Magnussen vorbei ziehen.

Fortschritte beim Auto

Ich hatte eine Strategie, bei der ich viele Leute überholen musste, aber das ist auf dieser Strecke zum Glück kein Problem", sagte Magnussen. Immerhin bedeutet der erreichte siebente Platz das zweitbeste Saisonergebnis für den Dänen.

Aber auch darüber hinaus sah Magnussen Positives. "Wir haben Fortschritte beim Auto gemacht und haben das Maximum aus diesem Wochenende geholt. Wir müssen positiv bleiben und weiter pushen. Es ist zwar hart für uns, wenn wir so fahren müssen wie jetzt, aber es wird auch irgendwann besser werden."

Für das nächste Rennwochenende in Silverstone hatte er nur einen Wunsch: "Ich hoffe, dass wir die Pace aus dem Qualifying auch in den nächsten Wochen halten können."

Von Renndirektor Eric Boullier gab es Lob für den jungen Dänen: "Kevin war heute einen Tick besser als Jenson. Er hat sich stark entwickelt. Wenn du talentiert und begabt bist, ist es leicht eine schnelle Rundenzeit zu fahren. Der komplizierte Teil ist aber das Management der Reifen. Da muss man seinen Fahrstil umstellen, damit man sicherstellen kann, konstant zu fahren."


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