Formel 1 - Doppelausfall für Toro Rosso beim Heimspiel

Probleme über Probleme

Weder Jean-Eric Vergne noch Daniil Kvyat sehen auf dem Red Bull Ring nach technischen Schwierigkeiten das Ziel.
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Motorsport-Magazin.com - Für Red Bull Racing lief das Heimspiel beim Großen Preis von Österreich miserabel - Sebastian Vettel schied aus, Daniel Ricciardo wurde nur Achter -, noch schlechter erging es jedoch dem kleinen Schwesterteam Toro Rosso. Sowohl Daniil Kvyat als auch Jean-Eric Vergne mussten den Grand Prix nach technischen Problemen vorzeitig beenden.

Kvyat und Marko hatten nur vor dem Rennen Grund zum Lachen - Foto: Sutton

"Ich bin natürlich enttäuscht, wie es heute gelaufen ist, vor allem weil alles an diesem Wochenende so gut funktionierte und es nach einem vielversprechenden Rennen aussah", erklärte Kvyat niedergeschlagen. In Runde 26 erlitt der Russe rechts hinten einen Aufhängungsbruch, der ihn zur Aufgabe zwang. "Ich bin mir nicht ganz sicher, was passiert ist, aber wir werden jetzt alles genau analysieren, um herauszufinden, was geschehen ist", gab er sich vorerst ratlos.

Doch Kvyat wollte nach dem Rennen in Spielberg nicht nur schwarzmalen, denn es habe auch Lichtblicke gegeben. "Auf der positiven Seite steht, dass wir an diesem Wochenende einen soliden Schritt nach vorne gemacht haben", betonte er. "Ich denke, es sieht für die nächsten Rennen vielversprechend aus - ich kann es nicht erwarten, in Silverstone wieder im Cockpit zu sitzen."

Schwierigkeiten seit dem Start

Während Toro Rosso noch untersucht, weshalb Kvyat ausschied, war Vergnes Ausfallgrund eindeutig. "Ich hatte seit dem Beginn des Rennens mit den Bremsen zu kämpfen", klagte der Franzose. "Es ist schwierig, das Auto mit so stark blockierenden Hinterrädern zu fahren, denn das ist weder für die Reifen noch für die generelle Balance gut."

Er habe zwar alles versucht, um die Zielflagge zu sehen, so Vergne, doch nach 59 Runden musste er seinen Boliden schließlich an der Box abstellen. "Probleme kommen vor, aber es ist schade, dass es genau hier passiert ist. Doch das neue Aero-Paket funktioniert gut und wir werden beim nächsten Grand Prix ein gutes Auto haben", richtete er den Blick bereits nach vorne.


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