Formel 1 - Räikkönen: Achter Startplatz kein Desaster

Keine fehlerfreie Runde hinbekommen

Kimi Räikkönen gestand, dass er im Qualifying keine fehlerfreie Runde hinbekam. Deshalb landete er hinter seinem Teamkollegen. Das sei aber kein Desaster.
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Motorsport-Magazin.com - Erneut musste sich Kimi Räikkönen im Qualifying Fernando Alonso geschlagen geben. Doch viel mehr überraschte der Abstand des Finnen auf seinen Teamkollegen, der in Spielberg über eine Sekunde betrug. Räikkönen hatte dafür eine einfache Erklärung: "In Q3 habe ich versucht auf einen Run mit den Supersoft zu gehen, aber ich machte in Kurve 1 einen Fehler. Damit war meine Rundenzeit dahin."

In Q3 habe ich versucht auf einen Run mit den Supersoft zu gehen, aber ich machte in Kurve 1 einen Fehler
Kimi Räikkönen

Statt einen zweiten Run zu versuchen, blieb der Finne auf der Strecke und spulte insgesamt fünf Runden ab. Am Ende belegte er mit einer Rundenzeit von 1:10.795 Minuten den achten Platz. "Der achte Platz ist kein Desaster, trotzdem bin ich enttäuscht. Das Auto wäre heute schneller gewesen, aber ich bekam den dritten Sektor einfach nicht gut genug hin", gestand der Ferrari-Pilot. Rückendeckung bekam er von Ferrari-Technikdirektor Pat Fry.

"Es ist sehr einfach hier einen Fehler zu machen, speziell in der ersten Kurve. Wir werden bis zum Rennen hart arbeiten, um das Paket von Kimi zu verbessern, damit er sich im Auto wohler fühlt", erklärte Fry. Trotz der enttäuschenden Startposition des Finnen will Fry das Rennen noch nicht abschreiben. "Wir haben am Freitag gesehen, dass wir im Renntrimm sehr gut aussehen. Wir sind auf dem Level von Williams und Red Bull", betonte Fry.

Als Vierter hat allerdings Fernando Alonso die besseren Karten im Rennen. "Er hat heute das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Für morgen werden wir in zwei Richtungen arbeiten - einerseits wollen wir die Autos in Front attackieren, andererseits gilt es unsere Position nach hinten - von wo Hamilton kommen wird - zu verteidigen", verriet Fry.


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