Formel 1 - Österreich: Kvyat puzzelt, Vergne kämpft

Von gelben Flaggen eingebremst

Beide Toro-Rosso-Piloten lobten die Arbeit des Teams in Spielberg. Das neue Aero-Paket funktioniert, die Longrun-Pace sieht gut aus. Das Rennen kann kommen.
von

Motorsport-Magazin.com - Daniil Kvyat kann auf einen erfolgreichen Samstag in Spielberg zurückblicken. Am Morgen fuhr der Rookie im dritten Freien Training auf Rang vier. Im Qualifying am Nachmittag präsentierte er sich ebenfalls stark und eroberte Startplatz sieben. In Q1 leuchtete Kvyats Name gar an zweiter Stelle hinter Lewis Hamilton auf - auch wenn das nur bedingt Aussagekraft hat, spiegelt es dennoch den Tagestrend wider.

Es war schade, dass wir aufgrund der gelben Flaggen in Kurve zwei nicht das volle Potential des Autos nutzen konnten.
Daniil Kvyat

"Das war mein bestes Qualifying-Ergebnis in dieser Saison und ich bin mit der Arbeit, die das Team das ganze Wochenende über geleistet hat, zufrieden", meinte Kvyat. "Wir haben wie bei einem Puzzle alle Teile zusammengesetzt und wir haben heute im Vergleich zu gestern einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Es war schade, dass wir aufgrund der gelben Flaggen in Kurve zwei nicht das volle Potential des Autos nutzen konnten. Dennoch ist Platz sieben eine gute Startposition."

Vergne kämpfte mit Setup, Balance, Übersteuern

Jean-Eric Vergne startet nur von Position 14, nachdem er den ganzen Tag mit dem Setup zu kämpfen hatte und gegen konstantes Übersteuern ankämpfen musste. "Es ist wirklich schade, da das Team wirklich gute Arbeit geleistet hat und das Auto hat sich mit all den neuen Teilen, die wir zu diesem Rennen gebracht haben, sicherlich verbessert", erläuterte er. Nun ist der Franzose besonders motiviert, im Rennen am Sonntag den verlorenen Boden wieder gutzumachen.

James Key offenbarte, dass es sich bei den neuen Teilen um ein sehr großes Aero-Paket handelt und dass dieses ziemlich gut funktionierte und sich damit als Basis zum Weiterarbeiten eignet. Bei Vergnes Auto sprach er von einem Problem mit der Balance, das sich im Qualifying jedoch zu bessern schien. "Aber es ist hier so eng, es ist eine so kurze Runde, dass nur ein paar Zehntel einen Unterschied machen und seine letzte Runde in Q2 war nicht genug für Q3", sagte er. "Dennoch war er mit der Longrun-Pace des Autos am Freitag zufrieden und daher sind wir für morgen definitiv hoffnungsfroh."


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x