Formel 1 - Österreich GP: Die Stimmen nach dem Training

Rosberg klagt über Graining

An diesem Wochenende geht der Große Preis von Österreich über die Bühne. Motorsport-Magazin.com hat die Reaktionen der Fahrer nach dem Training gesammelt.
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Motorsport-Magazin.com - Lewis Hamilton: "Wenn man bedenkt, dass dies eine neue Strecke für mich ist, lief es gar nicht schlecht. Ich fühlte mich bereits nach den ersten paar Runden wohl und schien mit jeder neuen Linie eine Zeitverbesserung zu erzielen. So schnell zu sein ist ein großartiges Gefühl, besonders wenn man bedenkt, dass andere schon auf dieser Strecke gefahren sind."

Nico Rosberg: "Ich habe mich nicht ganz wohl gefühlt. Das Auto ist gesprungen wie sonst noch was. Auf der Geraden ist das nicht so schlimm, aber es sprang auch in die Bremspunkte hinein. Das Graining hier ist sehr stark, vor allem auf der Hinterachse. Nach ein paar Runden haben meine Hinterreifen komplett gegraint."

Fernando Alonso: "Heute war es den ganzen Tag über bewölkt und es gab sogar ein paar Regentropfen. In den nächsten Tagen soll es aber sonnig werden, was das Verhalten der Reifen natürlich stark verändern könnte. Der Supersoft war schneller und wird definitiv unsere Wahl für das Qualifying sein."

Fernando Alonso fuhr die drittbeste Zeit - Foto: Sutton

Valtteri Bottas: "Dieser Kurs ist wirklich schön. Ich denke, er könnte einer meiner Favoriten werden. Das Qualifying wird sehr eng sein und es kommt darauf an, wer die Runde am besten zusammenbekommt."

Felipe Massa: "Es war ein guter Freitag. Die Balance des Autos war gut und das Verhalten positiv, also werden wir mitkämpfen. Es ist großartig, auf einer Höhe mit Ferrari zu sein, aber die Teams hinter uns dürfen wir nicht ignorieren - wir werden für alles bereit sein."

Sebastian Vettel: "Das Gras war noch etwas feucht. Als ich mich drehte, versuchte ich alles Mögliche, um nicht in die Mauer zu knallen. Das hat funktioniert. Ich fühlte mich nicht so wohl. Nachmittags lief es ein bisschen besser. Morgen soll es wärmer werden, das sollte uns entgegenkommen."

Jenson Button: "Wenn wir mit den Ferrari und Williams mithalten können, wäre das für uns schon großartig. Im Moment sieht es nicht so aus, als könnten wir Ferrari fordern. Sie sind sehr schnell auf eine Runde und auch in den Longruns."

Daniel Ricciardo: "Ein Platz unter den besten Drei ist an diesem Wochenende eine etwas größere Herausforderung, aber ich glaube, dass wir es schaffen können. Also schauen wir, dass wir mindestens in die Top-5 fahren - mit jedem besseren Resultat sind wir dann glücklich."

Kevin Magnussen: "Wir werden den Rückstand auf Ferrari und Williams nicht aufholen, wir können ihn nur verringern. Wir analysieren noch die Daten und warten auf die Ergebnisse. Aus meiner Warte hat sich das Auto heute aber gut angefühlt."

Jean-Eric Vergne: "Wir haben viele neue Teile und Updates hier nach Österreich gebracht, wodurch wir heute erst einmal viel testen und verstehen mussten. Die Situation sieht aber wirklich gut aus. Ich denke, es war ein positiver Freitag und ich bin zufrieden mit dem Auto."

Kimi Räikkönen: "Aus verschiedenen Gründen habe ich keine gute Runde zusammengebracht: zu wenig Grip, zu viel Verkehr und starker Wind. Ich konnte mich vor allem im letzten Sektor nicht verbessern. Dabei habe ich am Nachmittag vom Auto eigentlich eine bessere Rückmeldung bekommen."

Daniil Kvyat sieht noch Luft nach oben - Foto: Sutton

Daniil Kvyat: "Für die heutigen Sessions hätte ich auf eine bessere Pace gehofft, wir haben andererseits noch viel Luft nach oben. Wir haben uns heute sehr gut durch unser Programm gearbeitet, also bin ich zuversichtlich, dass wir ein starkes, verbleibendes Wochenende haben können."

Sergio Perez: "Es war ein guter Tag. Wir haben unser Programm abgearbeitet und viel über das Verhalten der Reifen auf dem Longrun gelernt. Die Strecke ist fordernd und bietet nicht viele Überholmöglichkeiten. Die Startposition ist an diesem Wochenende also ausschlaggebend."

Esteban Gutierrez: "Wir hatten einen guten Tag, konnten unser geplantes Programm abarbeiten und somit die Zeit auf der Strecke effizient nutzen. So gesehen waren beide Trainings zufriedenstellend. Wir müssen allerdings weiterhin an der Konstanz der Rundenzeiten arbeiten."

Pastor Maldonado: "Leider hat uns am Nachmittag ein Problem mit der Power Unit ereilt, weshalb wir unser Programm nicht vollständig absolvieren konnten, so wie wir es geplant hatten. Nun müssen wir die Schwierigkeiten die wir heute erlebt haben untersuchen und in weiterer Folge beseitigen."

Adrian Sutil: "Heute Morgen habe ich aufgrund eines technischen Problems leider viel Zeit verloren, als es darum ging, mich auf die Strecke einzustimmen. Ich konnte das zweite freie Training ohne Zwischenfälle durchfahren und bin ich mit unserem heutigen Programm insgesamt zufrieden. Die Strecke ist sehr rutschig, das macht das Auto instabil und schwierig zu fahren."

Sutil verlor in FP1 viel Streckenzeit - Foto: Sutton

Nico Hülkenberg: "Heute Morgen sahen wir richtig stark aus, ich war echt happy und habe die Rundenzeiten aus dem Ärmel geschüttelt. Heute Nachmittag lief es dann extrem zäh, da ging eigentlich gar nichts mehr. Wir wissen nicht, was uns ausgebremst hat. Wir hatten mit beiden Reifenmischungen Probleme und ich fühlte mich im Auto nicht mehr so wohl."

Max Chilton: "Es war ein vielversprechender Tag für das Team, vor allem, da es unser erster Besuch an dieser Strecke ist. Wir konnten viel vom Potenzial dieses Autos entfesseln und konnten gute und konstante Longruns fahren. Ein positiver Beginn!"

Romain Grosjean: "Das Auto ist knifflig zu fahren und es gibt eine Kurven, in denen es sich nicht richtig handeln lässt. Das hilft uns sicher nicht, denn es war auch in der Vergangenheit nicht gerade unsere Stärke, die Reifen auf einer kühlen Strecke aufzuwärmen."

Jules Bianchi: "Ich habe durch ein Problem beim Funk etwas Zeit verloren. Wir haben uns aber wieder gefangen und es gibt noch viel, was wir zeigen werden. Die frühe Tendenz zeigt, dass wir hier ein gutes Rennen abliefern können, da wir schon ein paar Fortschritte im Duell mit Sauber erzielen konnten."

Kamui Kobayashi: "Im 2. Training hat sich das Auto nach Setup-Umstellungen plötzlich besser angefühlt, besonders auf der Bremse. Im ersten Run hatte sich auch die Traktion verbessert und das Auto hatte mehr Grip. Das war ein guter Schritt im Vergleich zum 1. Training."

Marcus Ericsson: "FP1 hat viel früher als geplant geendet, da wir ein Elektronik-Problem bekamen. Deshalb hatten wir im 2. Training mehr zu tun als sonst. Alles in allem war es ein guter Nachmittag. Wir müssen über Nacht aber das Übersteuern aus dem Auto bekommen und mehr Grip finden."


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