Formel 1 - Ferrari und Williams außer Reichweite für McLaren?

Ernüchterung nach dem Training

Jenson Button und Kevin Magnussen rechnen sich gegen ihre direkten Konkurrenten an diesem Wochenende nur geringe Chancen aus.
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Motorsport-Magazin.com - McLarens Ambitionen bekamen im Training am Freitag auf dem Red Bull Ring einen kleinen Dämpfer. Anstatt Ferrari und Williams fordern zu können, landeten Jenson Button und Kevin Magnussen hinter Fernando Alonso, Felipe Massa und Valtteri Bottas.

"Wenn wir mit den Ferrari und Williams mithalten können, wäre das für uns schon großartig. Im Moment sieht es nicht so aus, als könnten wir Ferrari fordern. Sie sind sehr schnell auf eine Runde und auch in den Longruns", lautete Buttons Fazit nach dem zweiten Training.

Keine Wunder von Updates erwartet

Wir werden den Rückstand auf Ferrari und Williams nicht aufholen, wir können ihn nur verringern.
Kevin Magnussen

Als Tages-Siebenter verlor der Brite auf den Drittplatzierten Fernando Alonso rund dreieinhalb Zehntel. Kevin Magnussen büßte anderthalb weitere Zehntelsekunden ein und belegte am Ende den neunten Platz. Auch er macht sich keine Illusionen, den direkten Rivalen hier ein Bein stellen zu können: "Wir werden den Rückstand auf Ferrari und Williams nicht aufholen, wir können ihn nur verringern."

Zu diesem Zweck brachte McLaren einige Updates nach Österreich. Ob diese wie gewollt funktionieren, wird sich aber erst weisen. "Wir analysieren noch die Daten und warten auf die Ergebnisse. Aus meiner Warte hat sich das Auto heute aber gut angefühlt", sagte Magnussen.

Ein paar Autos sehen aber schneller als erwartet aus - der Williams und der Ferrari.
Jenson Button

Button war ebenfalls zuversichtlich: "Sie funktionieren gut und geben uns das, was wir uns davon erwartet haben. Ein paar Autos sehen aber schneller als erwartet aus - der Williams und der Ferrari. Dafür sieht der Force India langsamer aus, als wir uns das gedacht haben. Wir werden sehen, was das Qualifying bringt."

Graining auch in Spielberg

Am Samstag rechnet McLaren aber mit einem altbekannten Problem, das auch auf dem Red Bull Ring nicht gelöst werden konnte. "Wir haben noch Probleme auf den Supersofts mit Graining an den Hinterreifen, der Vorderreifen arbeitet aber auf kurzen und langen Runs gut", erklärte Button.

Die Devise für den Rest des Wochenendes heißt bei McLaren daher: Schadensbegrenzung. "Wir dürfen nicht zu viel Boden verlieren, wenn wir schlechte Rennen haben. Ferrari liegt nur 21 Punkte vor uns. Auf Ferrari und Williams können wir auf dieser Strecke wahrscheinlich keinen Boden gutmachen", so Button.


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