Formel 1 - Button mutig: Jagd auf Ferrari eröffnet

Kann McLaren seine Schwächen ausbügeln?

Jenson Button hat nach zuletzt passablen Ergebnissen wieder Mut gefasst. Hinter Mercedes und Red Bull will sich McLaren als erster Jäger positionieren.
von

Motorsport-Magazin.com - Prolongiert McLaren in Österreich seinen Aufwärtstrend? In den letzten beiden Rennen gab es jeweils für beide Autos Punkte und zuletzt in Montreal durch Jenson Buttons vierten Platz sogar das beste Einzelergebnis eines McLaren-Fahrers seit dem Doppel-Podium beim Auftakt in Melbourne.

"Unser Anspruch muss sein, um die Spitze der Verfolgergruppe hinter Mercedes und Red Bull zu kämpfen. Gegen den Rest des Feldes sollten wir uns eigentlich wehren können. Wenn die Mercedes und Red Bull halten, dann ist Platz fünf das, was man als gutes Ergebnis und einen Schritt nach vorne bezeichnen könnte", führte Button am Donnerstag am Red Bull Ring aus.

Jedes Zehntel hilft

Eine kleine Hilfestellung bei diesem Unterfangen sollen die Updates bieten, die McLaren an diesem Wochenende am Auto hat. "Wir werden nicht plötzlich an der Spitze mitfahren dadurch. Aber die Gruppe hinter dem besten Team ist so dicht gedrängt, dass eine Zehntelsekunde schon den großen Unterschied ausmachen kann, denn auf 71 Runden gerechnet sind das sieben Sekunden", so Button.

Wir liegen nur 21 Punkte hinter Ferrari in der Konstrukteurs-WM und es ist unser Anspruch, diesen Abstand zu schließen.
Jenson Button

"Hoffentlich ist der Unterschied durch die Updates groß genug, dass wir ein paar Punkte mitnehmen. Wir liegen nur 21 Punkte hinter Ferrari in der Konstrukteurs-WM und es ist unser Anspruch, diesen Abstand zu schließen", gibt Button das Ziel für die nächsten Rennen aus.

Spielberg wohl nicht für McLaren geeignet

Dennoch rechnet der Brite damit, dass sich McLaren in Österreich etwas schwerer tun wird als in den letzten beiden Rennen: "Die letzten beiden Strecken hatten keine High-Speed-Kurven, was genau unsere Schwäche ist. Diese Strecke hier ist eine nach altem Schema mit schnellen Kurven, wie Silverstone, Suzuka oder Spa. Es wird hier sicher schwieriger für uns als zuletzt, aber hoffentlich helfen uns die Updates."

Wir haben unsere Probleme mit den Supersoft-Reifen, den wir viel zu schnell zerstören.
Jenson Button

Und dann wäre da ja auch noch das Problem mit den Reifen für das Qualifying. "Wir haben unsere Probleme mit den Supersoft-Reifen, den wir viel zu schnell zerstören. Teilweise haben wir schon ab der zweiten Runde Graining. Wir arbeiten an den Gründen dafür und haben schon erste Lösungsansätze. Auf dem Soft-Reifen hingegen ist nur Mercedes klar schneller als wir."

Button ist einer der wenigen Piloten, die bereits ein F1-Rennen in Spielberg bestritten haben. 2003 holte er mit Platz 4 sein bestes Ergebnis bei einem Österreich GP.


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x