Formel 1 - Österreich GP: Die Stimmen vor dem Wochenende

#Neuland für (fast) alle

Die meisten Piloten betreten in Spielberg Motorsport-Neuland. Motorsport-Magazin.com fasst die Stimmen vor dem Wochenende zusammen.

Mercedes

Mercedes ist Favorit - Foto: Sutton

Nico Rosberg:
. Ich freue mich auf das nächste Rennen in Österreich und eine Chance, wieder auf die Siegerstraße zurückzufinden. Ich bin bereits auf dieser Strecke gefahren, allerdings liegt das schon mehr als zehn Jahre zurück: Damals, in meiner Formel 3-Zeit, hieß die Strecke noch A1 Ring! In einem V6-Turbo-Hybrid Formel 1-Auto wird alles natürlich ganz anders sein. Grundsätzlich beginnt jeder dort bei null. Ich mag solche Herausforderungen und bin heiß darauf, wieder ins Auto zu steigen und ein weiteres Spitzenergebnis einzufahren.

Lewis Hamilton:
Ich benötige erneut vier Siege, um den Rückstand aufzuholen, also werde ich mein Bestes geben, um das zu erreichen. Jetzt freue ich mich erst einmal auf das nächste Rennen in Österreich und eine weitere Chance, Punkte gutzumachen. Ich bin noch nie auf dieser Strecke gefahren, aber ich habe mich im Simulator vorbereitet und bin sicher, dass ich den Kurs rasch lernen werde, sobald wir darauf fahren.

Red Bull

Heimrennen für Red Bull - Foto: Red Bull

Daniel Ricciardo:
Ich bin auf dem Red Bull Ring bisher nur an Filmtagen gefahren, eigentlich nur ein paar Runden und ohne die richtige Aggression, wie man sie am Rennwochenende sehen wird. Es ist eine enge Strecke, nicht die längste und sie hat auch nicht so viele Kurven. Aber was dort ist, ist gut.

Sebastian Vettel:
Ich habe großartige Erinnerungen an den Red Bull Ring. Ich war 13 Jahre alt, als ich das erste Mal dort gefahren bin. Ich hatte die Chance, ein Formel-Auto der Auinger Familie zu testen. Wenn man vom Kartsport kommt, dann ist das ein großer Schritt. Es war etwas komplett Neues und ich musste mich daran gewöhnen. Ich bin richtig glücklich darüber, dass wir jetzt mit der Formel 1 hier fahren.

Ferrari

Kommt Ferrari zurück? - Foto: Sutton

Fernando Alonso:
Es ist eine ziemlich herausfordernde Strecke. Auf den Geraden brauchst du viel Power und Speed, besonders in diesem Jahr mit DRS. Es wird nicht leicht, das Auto auf etwas abzustimmen, das nur aus langen Geraden und Highspeed-Kurven besteht. Ich mochte das Rennen in der Vergangenheit - es gibt dort immer viele Emotionen und Überholmöglichkeiten.

Kimi Räikkönen:
Der Kurs hat nicht so viele Kurven. Aber es ist einer der Kurse, auf denen man immer gute Rennen gesehen hat.

Force India

Force India sollte die Strecke liegen - Foto: Sutton

Nico Hülkenberg:
Wir befinden uns in einer sehr guten Position, weiter Punkte einzufahren, aber wir müssen weiter achtsam sein und so hart arbeiten wie von Beginn an. Zusammen mit Russland ist dieses Rennen für alle eines der großen Fragezeichen in diesem Jahr. Die Strecke hat ein paar lange Geraden und ein paar langsame Kurven, die uns liegen sollten, und wir können darauf zählen, dass wir wie in Kanada das Beste aus den weicheren Reifenmischungen herausholen können.

Sergio Perez:
Es ist eine Strecke, die nicht viele Leute kennen, was einen kleinen Vorteil darstellen kann. Man muss schnell lernen und bereit sein, sich anzupassen. Eine neue Strecke ist immer eine Herausforderung, aber das ist interessant und mir gefällt, wie das Layout aussieht. Ich denke, das Layout der Strecke wird unserem Auto entgegenkommen. Hoffentlich bekommen wir die Möglichkeit, eine weitere starke Performance zu zeigen.

McLaren

McLaren reist mit etwas Rückenwind nach Österreich - Foto: Sutton

Jenson Button:
Es ist großartig, dass wir zurück in Österreich sind. Der Österreich GP hat so viel Geschichte, das Land hatte einige großartige Fahrer und Weltmeister in der Vergangenheit und jetzt hat es noch ein Team von Weltklasse - es macht Sinn dort wieder zu fahren.

Kevin Magnussen:
Es ist komisch, das zu sagen, aber von allen Fahren im Feld bin ich vielleicht derjenige, der am meisten aktuelle Erfahrung auf dem Red Bull Ring hat. Im letzten Sommer sind wir dort zwei Rennen der Renault Wordseries gefahren. Es ist ein sehr cooler Ort, ein Ort, an dem man sich im Cockpit nie ausruhen kann weil es immer irgendwo hingeht.

Williams

Vorteil Mercedes-Motor auch in Spielberg - Foto: Sutton

Valtteri Bottas:
Zum Glück war es für mich noch nie ein großes Problem eine neue Strecke zu lernen. Ich habe sehr viele gute Sachen über die Strecke gehört und freue mich darauf dort zu fahren. Es ist noch unklar wie konkurrenzfähig wir in Österreich sein werden, aber ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben.

Felipe Massa:
Die Tatsache, dass ich dort schon gefahren bin, hilft mir aber nur wenig. Seit dem letzten Mal vor elf Jahren hat sich das Layout leicht verändert, aber vor allem haben sich die Autos verändert. Ich denke, dass wir hier konkurrenzfähig sein können, aber warten wir mal ab.

Toro Rosso

Toro Rosso erwartet ein schwieriges Wochenende - Foto: Sutton

Jean-Eric Vergne:
Ich bin auf dieser Strecke noch nie zuvor ein Rennen gefahren, habe aber im Vorjahr einen Formel-1-Showrun für Red Bull im Rahmen der Renault World Series bestritten. Die Strecke ist kurz, aber schön und ich bin mir sicher, es wird ein interessantes Wochenende. Wir müssen es als eine Art Heimrennen betrachten.

Daniil Kvyat:
Es ist eine meiner Lieblingsstrecken, mit harten Bremspunkten und technisch herausfordernd. Es wird ein großes Wochenende für die Red-Bull-Familie, aber ich werde mich auf die gewohnten Aufgaben konzentrieren, um vom ersten Training an das richtige Setup und den richtigen Ansatz zu finden.

Lotus

Der Red Bull Ring soll Lotus besser liegen als Montreal - Foto: Sutton

Romain Grosjean:
Ich werde erstmals einen Grand Prix dort bestreiten, was ein recht cooler Weg ist, die Strecke kennenzulernen. Es sieht nach einer lustigen Runde aus, mit einigen Highspeed-Bereichen und nicht so vielen Low-Speed-Passagen. Genau diese lagen unserem Auto nämlich bisher nicht. Der Kurs ist recht wellenförmig, was als Fahrer immer großen Spaß macht. Eine Bergab-Anfahrt auf eine Kurve bedeutet immer, dass du es etwas anders als bergauf angehen musst. Spielberg hat beides zu bieten, das sollte Spaß bringenp

Pastor Maldonado:
Ich kenne die Strecke, aber zum letzten Mal bin ich da wohl vor zehn Jahren gefahren. Dort mit einem F1-Auto an den Start zu gehen, ist neu für mich. Ich denke, dass der Kurs dem E22 ziemlich gut liegt. Es sieht aus, als ob die Strecke nicht allzu viel langsame Kurven hat. Das Setup und die Downforce sollten Barcelona ähneln, und das sollte uns helfen.

Marussia

Marussia will Kanada vergessen machen - Foto: Sutton

Jules Bianchi:
Mich an einen neuen Kurs anzupassen ist eine meiner Lieblingsherausforderungen als Fahrer, sowohl, was die Arbeit mit den Ingenieuren angeht, um das Auto an die Strecke anzupassen, als auch meine eigene Fähigkeit zu prüfen, mich mit neuem Layout und Charakteristiken vertraut zu machen. Das genieße ich wirklich.

Max Chilton:
Gemäß unseren Simulationen sieht die Strecke schnell und nach Spaß aus, daher bin ich mir sicher, dass ich es genießen werde, mich dort einzuschießen. Das Auto zeigt im Moment eine gute Leistung, daher werden wir versuchen, daraus das Beste zu machen und sicherstellen, dass wir für das Team ein positives Wochenende haben.

Sauber

Sauber braucht die ersten Punkte - Foto: Sutton

Adrian Sutil:
Ich freue mich auf den Grossen Preis von Österreich. Ich war noch nie mit der Formel 1 in Spielberg, dennoch kenne ich die Strecke bereits aus früheren Zeiten im Motorsport, und sie gefällt mir sehr gut. Damals bin ich dort in der Formel Ford und auch in der Formel 3 gefahren.

Esteban Gutierrez:
Die Strecke in Spielberg ist für mich und auch für viele andere Fahrer Neuland. In der Formel 1 ist es stets spannend, neue Kurse im Rennkalender zu haben. Im letzten Jahr bin ich auf einigen Strecken zum ersten Mal gefahren, mit Spielberg kommt nun eine weitere hinzu. Es ist ein schneller Kurs, und es wird mir bestimmt Spass machen, dort zu fahren. Es wird gewiss ein interessanter Event werden, denn die Österreicher mögen die Formel 1 und sind sehr enthusiastisch.

Caterham

Caterham kam in Montreal auf keinen grünen Zweig - Foto: Sutton

Kamui Kobayashi:
Es wird bestimmt ein tolles Wochenende für die Fans - und hoffentlich auch für uns. Die Zuverlässigkeit hat in Montreal mal wieder nicht mitgespielt, obwohl das Team und Renault den Fokus darauf gerichtet und zuletzt Fortschritte erzielt hatte.

Marcus Ericsson:
Der Kurs birgt sehr viel Geschichte und ich freue mich schon sehr darauf. Der Kurs sieht schnell aus. Es wird entscheidend sein, schnell einen guten Rhythmus zu finden. Es wäre für die Mannschaft wichtig, mit einem positiven Ergebnis aus Österreich wieder abzureisen. Es ist einfach schon sehr lange her, dass wir etwas Positives vermelden konnten, obwohl jeder im Team extrem hart arbeitet.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x