Formel 1 - Force India Vorschau: Österreich GP

Befinden uns in einer sehr guten Position

Force India reist mit starker und konstanter Form nach Österreich. Um diese zu halten ist konsequentes Weiterarbeiten gefragt.

Motorsport-Magazin.com - Nico Hülkenberg ist neben Fernando Alonso und Nico Rosberg der einzige Fahrer, der dieses Jahr in jedem Rennen punkten konnte. Der Deutsche belegt so nach sieben Rennen Rang sechs in der Meisterschaft. "Wir befinden uns in einer sehr guten Position, weiter Punkte einzufahren, aber wir müssen weiter achtsam sein und so hart arbeiten wie von Beginn an", sagte er.

Wir müssen weiter achtsam sein und so hart arbeiten wie von Beginn an.
Nico Hülkenberg

In Österreich wartet auf Hülkenberg nun eine Premiere. "Zusammen mit Russland ist dieses Rennen für alle eines der großen Fragezeichen in diesem Jahr", meinte er. "Die Strecke hat ein paar lange Geraden und ein paar langsame Kurven, die uns liegen sollten, und wir können darauf zählen, dass wir wie in Kanada das Beste aus den weicheren Reifenmischungen herausholen können."

Da die Runde in Spielberg mit 4,326 Kilometern Länge eine der kürzeren im Kalender ist, rechnet Hülkenberg mit engen Abständen. "Sogar kleine Fehler können einen großen Unterschied machen", glaubt er.

Teamkollege Sergio Perez weiß nicht, was ihn erwartet. "Es ist eine Strecke, die nicht viele Leute kennen, was einen kleinen Vorteil darstellen kann. Man muss schnell lernen und bereit sein, sich anzupassen. Eine neue Strecke ist immer eine Herausforderung, aber das ist interessant und mir gefällt, wie das Layout aussieht", erklärte er. "Ich denke, das Layout der Strecke wird unserem Auto entgegenkommen. Hoffentlich bekommen wir die Möglichkeit, eine weitere starke Performance zu zeigen."

Redaktionskommentar

Motorsport-Magazin.com meint: Force India hat bislang einen starken und konstanten Eindruck hinterlassen. Zu Position vier bei den Konstrukteuren hat vor allem Punktehamster Hülkenberg beigetragen. Perez' bisherige Saison war dagegen ein Auf und Ab mit dem vorläufigen Höhepunkt in Kanada, als er spektakulär mit Felipe Massa kollidierte. Jetzt gilt: Durchatmen, Mund abwischen und ordentlich weitermachen. Dann wird sich McLaren schwer tun, an den Indern vorbeizugehen. (Annika Kläsener)


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