Formel 1 - Fehlerteufel bei Toro Rosso

Ein sehr durchwachsener Tag

Die Toro-Rosso-Boliden standen im Freien Training von Kanada lange in der Box, da Probleme mit der Batterie und der Power Unit auftraten.
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Motorsport-Magazin.com - Probleme über Probleme bei Toro Rosso. Auf der Strecke sah man die Boliden mit der markanten Nase am Freitag in Kanada nicht allzu lange. Jean-Eric Vergne ereilte am Morgen ein Problem mit der Batterie, weshalb er die Session vorzeitig beenden musste. Bei Daniil Kvyat trat am Nachmittag ein Benzinleck auf, das einen Teil des Innenlebens der Power Unit beschädigte, weshalb diese nun getauscht werden muss.

Was die Leistung des Autos angeht, bin ich nicht zu 100 Prozent glücklich.
Jean-Eric Vergne

"Es war ein sehr durchwachsener Tag für uns, denn wir hatten damit zu kämpfen, die Zeit auf der Strecke zu bekommen, die wir heute absolvieren wollten, da wir am Morgen mit Jev und am Nachmittag mit Daniil verschiedene Probleme hatten", konstatierte Laurent Mekies, seines Zeichens Head of Vehicle Performance bei Toro Rosso. Positiv vermerkte er, dass der Grundspeed bei beiden Fahrern gut war.

"Jev hat hier immer sehr gute Leistungen gezeigt und Daniil war in sehr kurzer Zeit bei der Pace, auch wenn er heute nur wenige Runden drehen konnte", lobte er. "Wenn wir alles zusammenbringen und morgen im dritten Freien Training genug fahren können, dann sollten wir immer noch in der Lage sein, im Qualifying wettbewerbsfähig zu sein."

Abgesehen von dem Problem fühlte sich das Auto gut an.
Daniil Kvyat

Vergne, der in beiden Trainings Zehnter wurde und insgesamt 54 Runden drehte, zeigte sich für den Samstag ebenfalls zuversichtlich, da die Longrun-Pace nicht zu schlecht aussah. "Trotz des kleinen Problems, das wir am Morgen hatten und das mein Training verkürzt hat, haben wir es geschafft, heute ein gutes Testprogramm zu erreichen", meinte er. "Was die Leistung des Autos angeht, bin ich nicht zu 100 Prozent glücklich, denn obwohl es am Vormittag recht vielversprechend aussah, haben wir am Nachmittag etwas Geschwindigkeit verloren."

Teamkollege Kvyat kam aufgrund des Problems mit der Power Unit auf gerade einmal 30 Runden im Training - und das auf einer für ihn neuen Strecke. "Dank der hilfreichen Sitzung im Simulator in der vergangenen Woche habe ich mich auf der Strecke gleich selbstbewusst gefühlt und konnte die Kerbs und Kurven attackieren", sagte Kvyat. "Es ist ein sehr interessanter Kurs, ganz anders als alle anderen, auf denen wir bislang gefahren sind. Abgesehen von dem Problem fühlte sich das Auto gut an. Daher bin ich nach wie vor zuversichtlich und habe das Gefühl, dass wir uns für morgen hohe Ziele setzen können."


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