Formel 1 - Alonso: Erst dritter Titel, dann Karriereende

Ich gebe die Hoffnung nicht auf

So lange er seinen dritten WM-Titel - am besten mit Ferrari - nicht eingefahren hat, denkt Fernando Alonso nicht daran, seine F1-Karriere zu beenden.
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Motorsport-Magazin.com - Im fünften Jahr sollte sein Traum endlich wahr werden - der Titel mit Ferrari. Doch aktuell spricht alles gegen den roten Titeltraum von Fernando Alonso. Während er in den letzten beiden Jahren mit drei (2012) bzw. zwei (2013) Saisonsiegen zumindest Vizeweltmeister wurde, scheint es in dieser Saison nicht einmal zu Platz zwei in der Fahrerwertung zu erreichen.

Es braucht einfach mehr Titel, um in der ersten Liga mitzuspielen
Sir Jackie Stewart

Trotzdem betonte der Spanier vor dem Kanada GP: "Wir sind immer noch erfolgshungrig und warten auf die Chance den Titel einzufahren." Zuletzt gelang ihm dieses Kunststück 2005 und 2006 mit Renault. Doch ehe er nicht einen dritten Titel eingefahren hat, kommt für Alonso ein Karriereende nicht in Frage. "Das ist mein großes Ziel und ich bin keiner, der ans Aufhören denkt, so lange dieses Ziel unerreicht ist. Stattdessen arbeite ich umso härter - ich gebe die Hoffnung nicht auf", erklärte Alonso gegenüber der BBC.

Mit einem dritten Titel würde er in die Liga von Ayrton Senna oder Sir Jackie Stewart aufrücken. Letzterer kann verstehen, dass es für Alonso wichtig ist, drei Titel einzufahren. "Es braucht einfach mehr Titel, um in der ersten Liga mitzuspielen - in der Liga der ganz Großen", sagte Stewart gegenüber Motorsport-Magazin.com. Mit 32 Jahren hält sich Alonso für noch jung genug, um sein Ziel zu erreichen. "Ich denke, dass ich noch einige Jahre konkurrenzfähig sein kann. Ich weiß nicht, ob es drei, fünf oder sieben Jahre sein werden, aber es sollte ausreichen", meinte der Ferrari-Pilot.

Kein Zwist mit Montezemolo

Ich spreche mit Luca öfter als mit meiner Familie
Fernando Alonso

Ob Alonso den erhofften, dritten Titel mit Ferrari holt, bleibt abzuwarten. 2016 läuft sein Vertrag aus. "Ich muss einfach daran glauben, dass es klappt. Ich bin sehr stolz ein Teil der Ferrari-Familie zu sein. Einen Titel mit Ferrari zu holen, bedeutet mehr als mit jedem anderen Team", betonte der Spanier. Gerüchte, wonach seit seiner Kritik an Ferrari 2013 dicke Luft zwischen ihm und Präsident Luca di Montezemolo herrsche, dementierte er. "Ich spreche mit Luca öfter als mit meiner Familie. Zwischen uns gibt es keinerlei Probleme", betonte Alonso.


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