Formel 1 - Williams Vorschau: Kanada GP

Mercedes-Motor macht Mut

Williams blickt dem Großen Preis von Kanada zuversichtlich entgegen. Die Power-Strecke sollte dem FW36 liegen.
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Motorsport-Magazin.com - Williams gelang es zwar in Monaco auch im sechsten Saisonrennen Punkte zu holen, so richtig zufrieden war man mit der Vorstellung im Fürstentum allerdings nicht. Vor der nächsten Station, dem Großen Preis von Kanada, ist die Zuversicht dennoch groß, denn auf dem Circuit Gilles Villeneuve mit seinen langen Geraden kommt es vor allem auf Power an, die dank der Mercedes-Power-Unit zur Genüge vorhanden sein sollte.

Der Top-Speed des Autos ist gut - das wird unsere Hauptstärke sein
Felipe Massa

"Wir möchten in Kanada konkurrenzfähiger sein und werden hoffentlich eine gute Performance abliefern", blickt Felipe Massa auf einen der Klassiker schlechthin im Rennkalender voraus. "Der Top-Speed des Autos ist gut - das wird unsere Hauptstärke sein", ist der Brasilianer überzeugt. Zudem könnte das Wetter eine Rolle spielen. "Wir müssen vorbereitet sein, weil es oftmals ohne Vorwarnung regnen kann."

Teamkollege Valtteri Bottas schied in Monte Carlo mit einem Motorschaden aus und verpasste somit zum ersten Mal in diesem Jahr die Punkteränge. "Die Strecke stellt zu Monaco solch einen Kontrast dar und ich denke, das spielt den Stärken unseres Autos in die Karten", schließt sich der Finne Massas Meinung an. "Wir wollen unsere Serie mit Punkten in jedem Rennen weiter ausbauen."

Williams: Montreal Bilanz

Williams in Montreal: Bereits sieben Mal gelang es Piloten in Diensten von Williams, den Kanada GP in Montreal zu gewinnen. 1979 und 1980 siegte Alan Jones, während Nigel Mansell 1986 die Oberhand behielt. Drei Jahre später gewann Thierry Boutsen, ehe Alain Prost (1993) und Damon Hill (1996) sich in die Siegerlisten eintrugen. Den bis dato letzten Erfolg feierte Ralf Schumacher in der Saison 2001. Für die letzte Podiumsplatzierung zeichnete Alexander Wurz vor sieben Jahren als Dritter verantwortlich.

Alain Prost gewann 1993 für Williams in Montreal - Foto: Sutton

Valtteri Bottas in Montreal: Der Finne debütierte im Vorjahr auf dem Circuit Gilles Villeneuve und fuhr dank eines Regensetups sensationell den dritten Startplatz heraus. Da es im Grand Prix jedoch trocken blieb, verpasste er die Punkte als 14. deutlich.

Felipe Massa in Montreal: Für Felipe Massa gab es in Montreal noch nicht viel zu holen. In bislang zehn Rennen schaffte der Brasilianer kein einziges Mal den Sprung auf das Podest und seine beste Platzierung liegt mittlerweile schon einige Jahre zurück. 2005 im Sauber belegte der Brasilianer den vierten Platz.

Redaktionskommentar

Motorsport-Magazin.com meint: Williams gilt auch in Monaco als sicherer Punktekandidat und sollte in der Lage sein, den Vorteil des Mercedes-Motors in ein gutes Ergebnis umzumünzen. Zum Sprung auf das Podium dürfte es allerdings nicht reichen, denn dieses sollten der Papierform nach Mercedes und Red Bull unter sich ausmachen. (Philipp Schajer)


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