Formel 1 - DFB-Unfall: Opfer nach Deutschland geflogen

Koma, aber keine Lebensgefahr

Jener Mann, der am Dienstag bei einem Autounfall im DFB-Trainingslager von Pascal Wehrlein schwer verletzt wurde, wurde inzwischen nach Jena überstellt.
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Motorsport-Magazin.com - Der am vergangenen Mittwoch bei einer Sponsorenaktion des DFB schwer verletzte deutsche Urlauber wurde laut Informationen von Bild mittlerweile von Bozen in eine Klinik nach Jena geflogen. Der 63-Jährige befindet sich mit einem Schädel-Hirn-Trauma nach wie vor im Koma, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.

Im Zuge einer Auto-Vorführung waren die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Pascal Wehrlein in Südtirol, wo sich die deutsche Nationalmannschaft auf die Fußball-WM vorbereitet, mit den Spielern Julian Draxler und Benedikt Höwedes am Beifahrersitz auf einer abgesperrten Straße unterwegs gewesen, auf der sich dennoch Personen befunden hatten.

Streckenposten aus Krankenhaus entlassen

Augenzeugenberichten zufolge soll der voranfahrende Rosberg eine Vollbremsung hingelegt haben, woraufhin Wehrlein ausweichen musste und den deutschen Urlauber sowie einen einheimischen Streckenposten erfasste. Der Streckenposten wurde leicht verletzt, konnte das Krankenhaus mittlerweile allerdings wieder verlassen.

Wehrlein war am Sonntag wieder im Renneinsatz und beendete den DTM-Lauf auf dem Hungaroring in Budapest auf dem 14. Platz. Abgesehen von einer auf Facebook veröffentlichten Nachricht, in der er bekundete, dass der Schock tief sitze und seine Gedanken bei den Verunglückten seien, war der 19-Jährige bislang zu keiner öffentlichen Stellungnahme bereit. Die italienische Polizei ermittelt in dem Fall.


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