Formel 1 - Alonso: Anerkennung statt Neid

Nicht nur Mercedes-Power-Unit stark

Für Fernando Alonso steht fest: Mercedes hat den großen Vorsprung auf die Konkurrenz verdient, denn das Team hat das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht.
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Motorsport-Magazin.com - Fernando Alonso kam 2010 zu Ferrari, um mit der Scuderia Weltmeister zu werden. Diesem Ziel rennt der Spanier nun bereits fünf Jahre hinterher und auch 2014 stehen die Chancen auf seinen dritten WM-Titel nicht gut. Zwar liegt der 32-Jährige auf dem dritten Rang der WM, die beiden Mercedes-Piloten scheinen aber bereits nach sechs Saisonrennen weit enteilt.

Mercedes führt in beiden Meisterschaften, weil sie bessere Arbeit als die anderen abgeliefert haben.
Fernando Alonso

Anstatt neidischer Blicke, gibt es von Alonso aber Lobeshymnen auf die Konkurrenz, die seiner Meinung nach diesen Erfolg verdient hat. "Mercedes führt in beiden Meisterschaften, weil sie bessere Arbeit als die anderen abgeliefert haben - nicht nur auf Motorenseite, sondern auch im Bereich des Autos", erklärte der Spanier.

Dabei spielte er vor allem auf Teams wie Force India, McLaren oder Williams an, die ebenfalls mit der - aktuell - besten Power-Unit von Mercedes ausgestattet sind, aber von Nico Rosberg und Lewis Hamilton in Monaco sogar überrundet wurden. "Red Bull hatte in den letzten vier Jahren einen großen Vorteil und nun sehen wir einen ähnlichen, wenn nicht noch größeren Vorteil für Mercedes - aber so ist das eben", wird Alonso von Autosport zitiert.

Ähnlich wie Mercedes habe Red Bull in der Vergangenheit bessere Arbeit als die Konkurrenz abgeliefert und daher Sebastian Vettels vier Fahrer- sowie die vier Konstrukteurstitel verdient.


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