Formel 1 - Horner: Keine Frage des Budgets

Können entscheidet, nicht Geld

Geld regiert die Formel 1? Ja, aber andere Teams schwimmen auch im Geld - das sagt Red Bull Teamchef Christian Horner.
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Motorsport-Magazin.com - Budgetgrenze hin oder her: Red Bull, Ferrari, Mercedes und McLaren zählen wohl nicht zu jenen Teams, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Trotzdem ist derzeit mit Mercedes nur eines dieser Teams erfolgreich. Im vergangenen Jahr hieß der Dominator Red Bull - von Ferrari und McLaren war schon lange nichts mehr zu sehen.

Ferrari und McLaren haben auch kein kleineres Budget.
Christian Horner

"Ferrari und McLaren haben auch kein kleineres Budget", gab Red Bull Teamchef Christian Horner zu bedenken. Gerade Red Bull wird oftmals vorgeworfen, sich vor allem durch finanzielle Mittel an die Spitze der Königsklasse gekauft zu haben. "Es geht aber um die Leute, es geht um das Können und es geht darum, wie man das Budget umsetzt."

"Es geht um das Können des Teams, das Talent der Fahrer und um die Fähigkeit der Firma, wie man mit diesen Ressourcen die Resultate einfährt", so Horner weiter.

Wolff von McLaren und Ferrari überrascht

Seit mehr als einem Jahr konnte außer Mercedes und Red Bull kein anderes Team mehr gewinnen. Zuletzt gelang das Ferrari 2013 in Spanien. "Ich bin überrascht, dass uns McLaren nicht mehr unter Druck setzt, weil sie die gleiche Power Unit haben", gab Mercedes Motorsportchef Toto Wolff beim Guardian zu bedenken.

Besonders nach den ersten Wintertestfahrten in Jerez de la Frontera sah McLaren nach Mercedes' größtem Konkurrenten aus. "Wenn man sich ansieht, wo wir nun stehen, sieht es so aus, als hätten sie einen Schritt rückwärts gemacht", meint Wolff.

Auch von Ferrari ist der Österreicher überrascht. "Es ist schon seltsam, dass ihre Power Unit nicht so funktioniert, wie es unsere tut." Die Scuderia steht zwar deutlich besser da als McLaren, für mehr als Platz drei hinter Mercedes und Red Bull reicht es aber nicht. Vor allem die Tatsache, dass in Maranello Chassis und Power Unit unter einem Dach entstehen, hätten der Mythosmarke helfen sollen.


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