Formel 1 - Lotus nach Qualifying enttäuscht

Chaosrennen als Chance?

Romain Grosjean und Pastor Maldonado hatten sich im Qualifying von Monaco ein besseres Abschneiden erhofft. Für die Lotus-Piloten kam in Q2 das Aus.
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Motorsport-Magazin.com - Lotus erlitt im Qualifying zum Großen Preis von Monaco einen Rückschlag. Nachdem sich die Mannschaft aus Enstone zuletzt in Spanien deutlich verbessert präsentiert hatte, musste sich Romain Grosjean an der Côte d´Azur mit dem 14. Startplatz begnügen, womit er unmittelbar vor seinem Teamkollegen Pastor Maldonado in den Grand Prix gehen wird.

"Leider waren wir nicht schnell genug. Wir hatten gehofft, dass die wärmeren Bedingungen vielleicht ein wenig helfen würden, aber das war nicht der Fall", konstatierte Grosjean. Zwar sei die Balance in Ordnung gewesen, jedoch habe sich der Wagen in den langsamen Kurven nicht optimal verhalten. "Daran werden wir arbeiten müssen, denn der E22 ist in den Highspeed-Passagen viel schneller", verdeutlichte der Franzose.

Bestes Qualifying für Maldonado

Maldonado war mit dem 15. Rang zwar keineswegs zufrieden, dennoch stellt dieser seine bislang beste Startposition in diesem Jahr dar. "Nach dem positiven Test in Barcelona hatten wir uns heute ein besseres Ergebnis erhofft. Allerdings hat uns diese Strecke an diesem Wochenende bisher nicht gelegen", meinte der Venezolaner, der noch auf die ersten Punkte wartet.

In einem normalen Rennen werden wir stark kämpfen müssen, um Punkte einzufahren
Gerard Lopez

Zum einen hatte Maldonado damit zu kämpfen, Temperatur in die Reifen zu bekommen, darüber hinaus wurde er im Verkehr auf der engen Strecke aufgehalten. "Es ist ein langes Rennen morgen. Wir werden versuchen, die ersten Runden sauber zu absolvieren, eine gute Strategie anwenden und sehen, was wir tun können, um das Beste zu erreichen", richtete der 29-Jährige den Blick nach vorne.

Angesichts des Regens, der am Sonntag über Monaco niedergehen könnte, hat Teamchef Gerard Lopez Zählbares noch nicht abgeschrieben. "Ich weiß nicht ob es ein Chaosrennen wird, aber in der GP2 gab es zum Beispiel drei Mal Safety Car, eine rote Flagge und so weiter", erklärte der Luxemburger im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "In einem normalen Rennen werden wir stark kämpfen müssen, um Punkte einzufahren."


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