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Formel 1 - Interview - Gerard Lopez: Ursachenforschung bei Lotus

Haben einfach keinen Grip

Für die Lotus-Pilot Romain Grosjean und Pastor Maldonado war im Qualifying von Monaco in Q2 Schluss. Teamchef Gerard Lopez ist etwas ratlos.
von

Motorsport-Magazin.com - Was war schuld daran, dass die Fahrer in Q2 ausgeschieden sind?
Gerard Lopez: Wir haben einfach keinen Grip und keine Temperatur in die Reifen bekommen, wissen aber nicht genau wieso. Die Autos waren eigentlich besser als das was hier jetzt gezeigt wurde. Der Verkehr war jedenfalls nicht schuld.

Wie kann man das im Rennen noch ausbessern?
Morgen wird es vielleicht regnen, das könnte helfen. Außerdem ist das Monaco, da kann es Safety-Car-Phasen und alles Mögliche geben. In einem normalen Rennen wird es aber sehr hart.

Die Autos waren eigentlich besser als das was hier jetzt gezeigt wurde.
Gerard Lopez

Sie rechnen also mit Punkten und einem Chaosrennen?
Ich weiß nicht ob es ein Chaosrennen wird, aber in der GP2 gab es zum Beispiel drei Mal Safety Car, eine rote Flagge und so weiter. Es muss nicht sein, dass das im Formel-1-Rennen so sein wird, aber es ist möglich. In einem normalen Rennen werden wir stark kämpfen müssen um Punkte einzufahren. Mal sehen.

Also führen Sie heute Nacht noch einen Regentanz auf?
Nein, nein. Wenn es regnen soll dann regnet es und wenn nicht dann eben nicht. Wir müssen schauen, dass wir irgendwie nach vorne kommen. Es ist schon ein bisschen enttäuschend, weil das Auto eigentlich gut ist.

Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, dass die Formel 1 auf Traditionsrennstrecken wie hier in Monaco oder in vier Wochen Spielberg fährt?
Monaco ist schon einzigartig. Hier passiert ja mehr abseits als auf der Strecke. Das macht den Charme aus und solche Rennen muss man auch haben. In Spielberg war ich noch nie, aber allgemein bin ich schon ein großer Fan der älteren Rennstrecken.


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