Formel 1 - Toro Rosso Vorschau: Monaco GP

Kvyat mit dreifacher Premiere in Monaco

Während Jean-Eric Vergne in Monte Carlo quasi seinen Heim-Grand-Prix bestreitet betritt Daniil Kvyat absolutes Neuland.
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Motorsport-Magazin.com - In seiner Rookie-Saison sind Daniil Kvyat klarerweise noch so manche Dinge in der Formel 1 unbekannt. Das Grand Prix Wochenende in Monaco wird in dieser Hinsicht aber noch einmal eine Stufe schwieriger für den Russen werden. "Monaco ist für mich absolutes Neuland. Nicht nur, dass ich dort noch nie Rennen gefahren bin, ich war auch so noch nie dort. Außerdem bin ich noch nie auf einem Stadtkurs gefahren", gesteht der erst 20-Jährige.

Es wird ein Schritt ins Ungewisse für mich.
Daniil Kvyat

Kvyat hat sich trotz mangelnder Erfahrung im Fürstentum bestmöglich auf das Rennen vorbereitet: "Natürlich habe ich viele Grands Prix von Monaco im Fernsehen verfolgt, mir eine Menge Onboard-Material angesehen und bin die Strecke auch schon im Simulator gefahren, aber es wird trotzdem ein Schritt ins Ungewisse für mich. Ich freue mich aber sehr auf das Wochenende, hauptsächlich vom fahrerischen Standpunkt aus. Außerdem möchte ich herausfanden was dieses Event für die Motorsportfans so besonders macht."

Für Jean-Eric Vergne ist der Monaco-Grand-Prix in mehrerlei Hinsicht speziell, ist es doch in einem Weltmeisterschaftskalender ohne Frankreich-GP quasi auch sein Heimrennen. Nach Rang zwölf vor zwei Jahren fuhr er hier im Vorjahr als Achter erstmals in die Punkte. "Ich bin hier in der Formel 1 bisher zwei Mal gefahren und habe immer gute Leistungen abgeliefert. Es ist eines der härtesten Rennen überhaupt und man muss hier immer sehr bescheiden herkommen und darf nicht zu viel erwarten, nur weil es im Vorjahr gut gelaufen ist. Man muss das ganze Wochenende hart arbeiten und darf keine Fehler machen. Monaco verlangt noch viel mehr an Konzentration als andere Strecken. Wir Piloten werden in diesem Jahr sicher eine Menge zu tun haben in den Cockpits, aber daran haben wir uns ja mittlerweile schon gewöhnt", meint der Toro-Rosso-Pilot.

Toro Rosso: Monte Carlo Bilanz

Toro Rosso in Monte Carlo: Die Red-Bull-Nachwuchsmannschaft kam im Fürstentum zumeist nicht über durchwachsene Ergebnisse hinaus. Für die beste Platzierung sorgte 2008 Sebastian Vettel als Fünfter, ein Jahr später wurde Sebastien Bourdais Achter, was auch Jean-Eric Vergne in der Vorsaison gelang.

Jean-Eric Vergne in Monte Carlo: Der Franzose erreichte 2012 bei seiner Premiere im Fürstentum den zwölften Platz. Im Vorjahr lief es deutlich besser und er nahm als Achter wertvolle Punkte mit.

Redaktionskommentar

Motorsport-Magazin.com meint: Zuletzt war Toro Rosso von den Punkterängen doch deutlich entfernt. Doch in Monaco könnten die Jungbullen durchaus zurückschlagen. Die Unterlegenheit in puncto Leistung gegenüber den Mercedes-Teams fällt auf dem engen Straßenkurs durch das Fürstentum deutlich weniger ins Gewicht als beispielsweise noch in Barcelona. Für Daniil Kvyat wird es in Anbetracht seiner nicht vorhandenen Erfahrung auf Straßenkursen aber wohl ein hartes Wochenende werden. (Markus Zörweg)


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