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Formel 1 - Interview - Sebastien Buemi: Mit neuen Teilen zufrieden

Der Sound gefällt mir

Sebastien Buemi durfte in Barcelona zum ersten Mal seit 2012 wieder ein F1-Auto testen. Motorsport-Magazin.com erzählt er, wie es war.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastien, du hast mir am Wochenende schon verraten, dass ihr sehr viel Arbeit für die beiden Testtage habt. Jetzt hat es heute immer wieder mal geregnet und dann hattet ihr auch noch ein Getriebeproblem: Wie viel von eurem Testprogramm konntet ihr tatsächlich abspulen?
Sebastien Buemi: Wir haben schon ziemlich viel geschafft, aber es ist klar, dass wir gerne mehr gefahren wären. Jetzt müssen wir die Daten analysieren, aber ich glaube, dass wir gut gearbeitet haben. Warten wir ab, was Sebastian morgen schafft.

Der Sound ist für mich kein Problem, ich finde ihn sogar gut.
Sebastien Buemi

Hattet ihr heute auch neue Teile am Auto?
Sebastien Buemi: Ja. [lacht]

Welche das waren, möchtest du aber nicht verraten?
Sebastien Buemi: Wir konnten die neuen Teile ziemlich gut ausprobieren, wenn auch nicht ganz so, wie wir es uns gewünscht hätten, weil sie erst am Nachmittag gekommen sind. Insgesamt sind wir mit dem Erreichten jedoch zufrieden.

Ein Getriebeproblem legte Buemis RB10 zwischenzeitlich lahm - Foto: Sutton

Wie war es, das erste Mal mit dem 2014er Auto zu fahren? Wie war der Sound?
Sebastien Buemi: Der Sound ist für mich kein Problem, ich finde ihn sogar gut. Es ist ziemlich locker im Auto, man hört ganz neue Geräusche - Getriebe oder Reifen. Insgesamt ist es anders als im letzten Jahr. Das Auto hat weniger Abtrieb als im Vorjahr, aber der Motor ist gut. Ich habe mich im Auto wohl gefühlt und freue mich, irgendwann wieder damit fahren zu dürfen.

Hatte sich das Getriebeproblem angekündigt oder trat es plötzlich auf?
Sebastien Buemi: Es kam auf einmal. Jetzt müssen wir alles analysieren. Es ist noch etwas zu früh, um eine Aussage dazu zu treffen. Die Ingenieure arbeiten gerade daran, es zu verstehen.

Es gab heute sehr viele rote Flaggen, insgesamt sieben. Hat dich das beim Testen gestört? Hat euch der Fluss gefehlt?
Sebastien Buemi: Ja, klar. Mit weniger Downforce bewegen sich die Autos viel mehr, dadurch ist es nicht mehr so einfach zu fahren wie letztes Jahr. Wir haben weniger Grip und dadurch geschehen auch mehr Fehler.


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