Formel 1 - Montoya: DRS wie Picasso mit Photoshop

Überholen war eine Kunst

Juan Pablo Montoya kann Überholmanövern mit DRS nicht besonders viel abgewinnen. Der Kolumbianer zieht einen interessanten Vergleich.
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Motorsport-Magazin.com - Vieles hat sich 2014 in der Formel 1 geändert. Technisch ist fast kein Stein auf dem anderen geblieben. Doch DRS, die umstrittener Überholhilfe, bleibt Fans und Fahren auch in diesem Jahr erhalten. Mit dem Unterschied, dass das obere Heckflügel-Element noch ein Stück weiter nach oben klappen darf, um so den Luftwiderstand weiter zu reduzieren.

DRS wurde 2011 eingeführt, Juan Pablo bestritt seine letzte Saison in der Königsklasse des Motorsports im Jahr 2006. Folglich konnte der Kolumbianer selbst keine Erfahrung mit dem Hilfsmittel sammeln. Besonders traurig ist er darüber aber nicht: "Es hat etwas vom wahren Renn-Charakter der Autos genommen", so Montoya im Gespräch Peter Windsor.

Es ist, als würde man Picasso Photoshop geben.
Juan Pablo Montoya

"Überholen ist eine Kunst", begann der siebenmalige Grand-Prix-Sieger zu philosophieren und fuhr fort: "Es ist, als würde man Picasso Photoshop geben. Früher musste man denken und einiges riskieren, jetzt muss man nicht mehr richtig um Positionen kämpfen."

Allerdings erkannte auch Montoya, dass das Drag Reduction System nicht nur Schlechtes mit sich bringt, vielmehr sei es bei den aktuellen Autos sinnvoll und gut für die Show. Und hin und wieder gibt es schließlich auch noch echte Zweikämpfe. "Ich habe Lewis [Hamilton] gegen Nico [Rosberg] kämpfen sehen und das war ziemlich gut", erinnerte er sich das das Duell der beiden Mercedes-Piloten in Bahrain.


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