Formel 1 - Boullier: 2014 kein Übergangsjahr für McLaren

Keine fundamentalen Probleme

McLarens Renndirektor Eric Boullier sieht 2014 als das Jahr, in dem McLaren wieder zum Erfolgsteam aufgebaut wird. Die Ankunft von Honda sei keine Ablenkung.
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Motorsport-Magazin.com - McLaren hatte nach dem Australien GP mit 33 Punkten die Führung in der Konstrukteurs-Meisterschaft übernommen und schien damit das verkorkste letzte Jahr vergessen zu machen. Im zweiten Rennen kamen zehn Zähler hinzu, Mercedes zog am Traditionsrennstall aus Woking vorbei. Nach zwei Nullrunden in Folge in Bahrain und China ist McLaren auf Platz fünf abgerutscht. Red Bull, Force India und Ferrari zogen vorbei.

Man kann es sich im Motorsport nicht erlauben, nachzudenken und zu warten.
Eric Boullier

2014 ist für McLaren in vielerlei Hinsicht ein schwieriges Jahr. Zum einen lastet nach dem Pleitejahr der Erfolgsdruck auf den Schultern, zum anderen muss das Team am Saisonende von Mercedes- auf Honda-Motoren umstellen. Dass diese Tatsache eine Ablenkung von anderen Problemen darstellt, will der neue Renndirektor Eric Boullier jedoch nicht gelten lassen. "Dem stimme ich nicht zu, denn man kann es sich im Motorsport nicht erlauben, nachzudenken und zu warten", meinte er.

"Eigentlich sollte das Jahr 2013 für uns ein Mahnmal sein, es nie wieder zu tun und 2014 sollte als ein Jahr gesehen werden, das kein Übergangsjahr ist, sondern ein Jahr, in dem ein Siegteam wieder aufgebaut werden soll", erläuterte er. "Mittendrin haben wir die zusätzliche Herausforderung, heute sehr effizient mit unserem Partner Mercedes zu arbeiten und dann später im Jahr anzufangen, die Ankunft von Honda zu realisieren."

Glaube an Siege ungebrochen

Das Team habe gute Leute, es gebe keine grundlegenden Probleme. Dennoch müsse an der einen oder anderen Stelle, wo sich aufgrund des Testverbots und der Restriktionen in den vergangenen Jahren etwas verändert hat, Anpassungen vorgenommen werden. "Es ist nichts Fundamentales, wir müssen nur etwas überdenken, wie wir das Auto strategisch bauen, unsere Performance schaffen und entwickeln", verdeutlichte Boullier.

"Wir müssen daran glauben, dass wir ein Rennen gewinnen können", betonte er. Im Laufe der Saison werde das Team sehr offensive und starke Entwicklungen ans Auto bringen. "Und ich denke, dass wir uns in eine Position bringen werden - vielleicht nicht im ersten Teil der Saison, aber später - in der wir um einen Sieg kämpfen. Das hoffe ich."


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