Formel 1 - Frühes Aus: Sutil kam nur auf 240 km/h

Motorprobleme schon vor dem Start

Adrian Sutils Rennen in Shanghai war schon vor dem Start gelaufen. Ein Motorproblem zwang den Sauber-Pilot zur frühen Aufgabe.
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Motorsport-Magazin.com - Adrian Sutil schlitterte in China in das nächste Debakel. Zum dritten Mal in Folge sah der Sauber-Pilot nicht das Ziel, diesmal war der Ausfall jedoch besonders bitter, denn bereits vor dem Ausgehen der Ampeln stand fest, dass Sutil nicht weit kommen würde. "Wir hatten am Ende der Formationsrunde ein Motorproblem, ich habe keine Leistung mehr gehabt", schilderte der Deutsche.

Im Laufe der Runde hat man gesehen, dass wir auf der Geraden nur mehr bis 240 km/h kamen
Adrian Sutil

Aufgrund dessen fiel Sutil beim Start von seinem 14. Startplatz bis ans Ende des Feldes zurück und konnte selbst mit den Hinterbänklern von Caterham und Marussia nicht mithalten. "Im Laufe der Runde hat man gesehen, dass wir auf der Geraden nur mehr bis 240 km/h kamen", klagte er. Zwar fuhr Sutil weiter und Sauber versuchte, das Problem in den Griff zu bekommen, doch da schnell klar wurde, dass dies über die Elektronik nicht gelingen würde, stellte er seinen Wagen kurz darauf in der Garage ab. Die genaue Ursache des Problems muss jetzt Motorenpartner Ferrari untersuchen.

Nicht den Kopf in den Sand stecken

Sutils Hoffnungen ruhen nun auf dem Europa-Auftakt in Barcelona, wo das Team zahlreiche neue Teile anliefern will. "Es sollte definitiv ein Schritt nach vorne sein, ich hoffe ein großer Schritt", hat der 31-Jährige den Glauben an die Wende zum Positiven noch nicht aufgegeben. Noch wichtiger als die neuen Teile sei aber die Zuverlässigkeit. "Wenn wir Updates erhalten aber nicht ins Ziel kommen, bringt das nichts", so Sutil. "Ich freue mich darauf. Es wird besser, ich verliere nicht die Geduld."

Angesichts des Umstands, dass Sauber weiterhin auf die ersten Punkte wartet, war auch Teamchefin Monisha Kaltenborn über die Performance in China wenig erbaut. "Natürlich ist es sehr schade, dass Adrian bereits nach wenigen Runden gravierende Motorprobleme hatte und so gar nie richtig ins Rennen kam", sagte die Österreicherin. "Es ist klar, dass wir durch eine schwierige Phase gehen, aber wir werden jetzt bestimmt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern konzentriert weiter arbeiten und uns darauf fokussieren, das Maximum aus unserem Entwicklungspaket für das Rennen in Barcelona herauszuholen."


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