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Formel 1 - Interview - Niki Lauda: Alles kann sich verschieben

Vorteil durch Testfahrten?

Niki Lauda analysiert mit Motorsport-Magazin.com den Freitag in Bahrain. Der Österreicher lässt sich von der Mercedes-Dominanz nicht blenden.
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Motorsport-Magazin.com - Der Freitag sah aus Mercedes-Sicht sehr dominant aus.
Niki Lauda: Der Freitag war in Ordnung, man muss aber wissen, dass wir hier acht Tage getestet haben und auch acht Tage gefahren sind. Die anderen sind nicht gefahren, weil sie ihre Motorenprobleme hatten. Das heißt, wir hatten für heute einen Vorteil durch längeres Fahren. Das Auto war besser eingestellt für den Freitag. Ob es morgen auch so ausgeht, kann man nicht sagen.

Glauben Sie, dass es Reifenprobleme geben wird, weil die Temperatur während des Rennens abfällt?
Niki Lauda: Es war in den letzten zwei Rennen Gott sei Dank nicht so wie im letzten Jahr, als es nur Reifenprobleme gab. Ganz im Gegensteil, die Reifen waren kein Problem, wenn man sie im richtigen Moment einsetzt. Das wird hier genau so sein. Es wird wieder zwei oder drei Stopps geben - eher zwei - und von der Reifenseite her ist alles unter Kontrolle.

Mercedes gab am Freitag den Ton an - Foto: Sutton

Nico sah heute etwas langsamer als Lewis aus…
Niki Lauda: Das kann man so nicht sagen, sie haben unterschiedliche Dinge am Auto getestet. Das Qualifying wird dann zeigen, wie beide am gleichen Niveau fahren werden.

Hinter Mercedes ist eine große Lücke…
Niki Lauda: Ich glaube, das war der Vorteil durch den Test, aber das werden wir morgen erst sehen.

Danach war es brutal eng, wer glauben Sie, ist der erste Verfolger
Niki Lauda: Heute war es Ferrari, aber morgen kann sich alles verschieben. Das kann man so nicht sagen.


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