Formel 1 - 1. Training: Mercedes-Power dominiert

Renault-Teams abgeschlagen

Mercedes dominiert das erste Freie Training zum Bahrain GP. Die Renault-Teams hinken weit hinterher.
von

Motorsport-Magazin.com - Die Mercedes-Festspiele gehen weiter: Lewis Hamilton fuhr beim ersten Freien Training zum Großen Preis von Bahrain die Bestzeit. Mit 1:37.502 Minuten fuhr der Brite gute zwei Zehntelsekunden schneller als sein Teamkollege Nico Rosberg. Bei einem ereignisarmen Auftakt komplettierte Fernando Alonso im Ferrari die Top-3. Sebastian Vettel fehlten als Zehnter knapp zwei Sekunden.

Vor dem Training: Schon bei den Testfahrten machte der Bahrain International Circuit mit einer schönen Geste auf sich Aufmerksam: Die erste Kurve wurde nach Michael Schumacher benannt. Für das Rennwochenende wurde zudem die Leitplanke entsprechend lackiert: "Wir sind in Gedanken bei dir Michael", ziert die Begrenzung. Unmittelbar vor dem Start von FP1 gab es Neuigkeiten zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher.

Rob Smedley und Felipe Massa: Wieder vereint - Foto: Sutton

Personalien: Bei Williams, Sauber und Caterham durfte in der ersten Session der Nachwuchs ins Lenkrad greifen. Valtteri Bottas musste Felipe Nasr weichen, Esteban Gutierrez Giedo van der Garde und bei Caterham saß Robin Frijns in Kamui Kobayashis Cockpit. Außerdem zeigte sich Rob Smedley erstmals im Williams-Outfit an der Strecke.

Die Rahmenbedingungen: 25 Grad Luft- und 45 Grad Streckentemperatur erwarteten die Piloten. Weil Qualifying und Rennen jedoch erst abends - nach Sonnenuntergang - stattfinden, sind die heißen Temperaturen alles andere als repräsentativ. Viele Piloten nutzten den zusätzlichen Satz der Medium-Reifen für die ersten 30 Minuten und gingen es anschließend eher piano an, um Reifen zu sparen. Wie immer wehte eine steife Brise über die Strecke.

Die Platzierungen: Vorne Mercedes - daran gab es auch beim Bahrain-Auftakt nichts zu rütteln. Allerdings war die Session nicht nur wegen der Tageszeit und den entsprechenden Temperaturen nicht besonders repräsentativ. Das Grip-Niveau war schlecht, die Zeiten noch vier Sekunden langsamer als bei den Testfahrten - allerdings kamen bislang nur die Medium-Reifen zum Einsatz.

Nico Hülkenberg präsentierte sich erneut stark - Foto: Sutton

Hinter Hamilton und Rosberg reihte sich Alonso mit knapp einer halben Sekunde Rückstand ein. Erfreulich gut lief es erneut für Nico Hülkenberg, der sich auf Platz vier schob. Hinter dem Deutschen folgen Jenson Button, Kimi Räikkönen und Kevin Magnussen. Erst auf Platz acht lag mit Daniil Kvyat der erste Renault-befeuerte Pilot. Sergio Perez und Sebastian Vettel komplettierten die Top-10.

Die Zwischenfälle: Fernando Alonso musste von seiner Ferrari-Crew zurück in die Garage geschoben werden, nachdem der Spanier auf die Strecke gehen wollte und nach wenigen Metern in der Boxengasse stehen blieb. Der Grund war ein Fehler der Crew, die an den Vorderrädern zwei unterschiedliche Reifenmischungen montiert hatte. Wenige Minuten später war Alonso wieder auf der Strecke.

Weil die Strecke noch extrem wenig Grip bot, sah man viele Fahrer wild am Lenkrad rudern. Vor allem die Hinterachse schien den meisten Piloten Probleme zu bereiten. Auch die üblichen Bahrain-Verbremser gab es in der ersten Session. Weil der Wind allerdings auf der Start- und Ziel-Geraden von vorne kam, hielten sich die blockierenden Räder in Grenzen.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x