Formel 1 - Vettel atmet auf: Zurück auf dem Podest

Start überraschend schlecht

Sebastian Vettel hat mit seinem dritten Platz in Malaysia die Red-Bull-Probleme vergessen gemacht. Bis auf den Start ein optimales Rennen für den Weltmeister.
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Motorsport-Magazin.com - Sebastian Vettel ist zurück. Mit seinem dritten Platz in Malaysia meldete sich der vierfache Weltmeister wieder in der Spitze und kam mit lediglich 7.2 Sekunden Rückstand auf den Mercedes von Nico Rosberg ins Ziel. "Es ist schön wieder hier zu sein, dennoch liegt noch viel Arbeit vor uns", freute sich Vettel verhalten optimistisch. "Es war das Beste, was wir heute erreichen konnten.

Start mit Schwierigkeiten

Am Start ging es für Vettel zuerst zurück. Während Vettel nur Hamilton im Blick hatte, kam Rosberg von rechts herangeschossen. "Ich dachte eigentlich, ich hätte einen guten Start erwischt und war schon überrascht, dass Nico plötzlich neben mir war", gab Vettel im Nachhinein ehrlich zu. Bis in die erste Kurve lieferte sich der Red-Bull-Mann ein Duell mit seinem Landsmann und verpokerte sich.

Ich dachte eigentlich, ich hätte einen guten Start erwischt und war schon überrascht, dass Nico plötzlich neben mir war
Sebastian Vettel

"Ich wollte Nico dann in der ersten Kurve unter Druck setzen und hab mir damit ein Eigentor geschossen", lachte Vettel. Da er sich für die zweite Kurve außen positionierte, um dann innen an Rosberg vorbeizugehen, zog Ricciardo innen an ihm vorbei. Sobald aber DRS freigegeben war, rückte der Weltmeister die teaminterne Rangfolge wieder zurecht und setzte sich vor den Australier. "Dann war Daniel auch noch da, aber ich habe nachher den Platz ja zurückgewonnen

Duell mit Rosberg

Kurzzeitig stand sogar der zweite Platz im Raum. Vettel holte nach dem zweiten Stopp immer weiter auf Rosberg auf, kam aber nicht vorbei. "Ich habe immer versucht, Nico zu überholen und zeitweise waren wir auch auf einem Niveau", sagte der Weltmeister. Die von Adrian Sutil ausgelöste gelbe Flagge machte einen Angriff aber zunichte. "Ich konnte DRS leider nie aufmachen, als ich knapp dran war. Aber dann schien es so, als hätte Rosberg noch einen zusätzlichen Gang gefunden und zog wieder weg."

Schließlich galt es, das Rennen sicher zu beenden und den Podestplatz zu sichern. "Die Priorität war, das Auto ins Ziel zu tragen und auch Sprit zu sparen, dass noch genug drin ist", schoss der Weltmeister ab.


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