Formel 1 - Räikkönen: Unerklärliche Probleme im Regen

Hätte noch viel schlimmer kommen können

Kimi Räikkönen warfen die regnerischen Bedingungen zurück. Besonders überrascht war er von seinem Abschneiden aber nicht.
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Motorsport-Magazin.com - Kimi Räikkönen machte in den Freien Trainings zum Großen Preis von Malaysia eine gute Figur. Gemeinsam mit Sebastian Vettel war es der Finne, der regelmäßig den Titel Best of the Rest - hinter Mercedes - verdient hatte. Doch im Regen-Qualifying lief es für den Ferrari-Piloten nicht wirklich rund. Am Ende musste er sich nicht nur von beiden Mercedes und beiden Red Bulls geschlagen geben, sondern auch von Teamkollege Fernando Alonso.

Auf den Intermediates hatte ich noch ein normaleres Gefühl, aber auf den Full-Wets wurde es schlimmer und schlimmer.
Kimi Räikkönen

"Die Bedingungen waren sehr schwierig, denn ich hatte einfach keinen Grip. Wir müssen herausfinden, wieso", kommentierte Räikkönen seinen sechsten Startplatz leicht resignierend. "Auf den Intermediates hatte ich noch ein normaleres Gefühl, aber auf den Full-Wets wurde es schlimmer und schlimmer. Ich bin eine Runde gefahren und plötzlich hatte ich keinen Grip mehr."

Nachdem Kimi Räikkönen beim Australien GP den Einzug in Q3 nicht schaffte, fuhr der Iceman zum ersten Mal überhaupt mit den Full-Wets. "Vor allem bei der Traktion hatte ich Probleme", klagte er weiter. Bei Ferrari war man von den Problemen nicht ganz so überrascht, wie Technikdirektor Pat Fry zugab: "Wir wussten, dass er mit dem Gefühl für den F14 T noch nicht ganz zufrieden ist - vor allem im Nassen."

Nach all den Problemen ist Räikkönen mit Platz sechs nicht glücklich, weiß aber, dass unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich war. "Es ist natürlich nicht die ideale Position, aber es hätte auch noch viel schlimmer kommen können."

Deutliche Steigerung zu Melbourne

So schlimm wie in Australien lief das Qualifying für Räikkönen nicht - Foto: Sutton

Auch wenn Räikkönen bei nassen Bedingungen weit hinter seinen eigenen Erwartungen zurückblieb, sieht er das Wochenende dennoch positiv: "Wir haben bisher einen deutlich besseren Job gemacht, als am ersten Rennwochenende. Generell ist das Gefühl besser. Vielleicht hat uns auch das Streckenlayout geholfen."

Von Zufriedenheit wollte der 34-Jährige aber noch nicht sprechen: "Es fühlt sich enttäuschend an. Aber zumindest geht es in die richtige Richtung. Dennoch wissen wir, dass wir noch weit von dem entfernt sind, wo wir sein wollen." Das kann nur die Spitze sein. Doch die hat derzeit Mercedes für sich beansprucht. "Trotzdem versuchen wir, das beste aus jeder Situation zu machen", gab sich Pat Fry für den Sonntag kämpferisch.


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