Formel 1 - Rosberg: Optimistisch und vorsichtig

Möglichkeit das Rennen zu gewinnen

Nico Rosberg strotzt voller Selbstvertrauen und rechnet sich auch in Sepang gute Chancen auf den Sieg aus. Gleichzeigt mahnt er aber zur Vorsicht.
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Motorsport-Magazin.com - Zum ersten Mal in seiner Karriere reiste Nico Rosberg als WM-Führender zu einem F1-Rennwochenende an. Der Mercedes-Pilot gewann den Saisonauftakt in Melbourne auf beeindruckende Art und Weise und gilt nun auch in Sepang gemeinsam mit seinem Teamkollegen Lewis Hamilton als der große Favorit.

Ich bin optimistisch für das Wochenende und es besteht die Möglichkeit zu gewinnen
Nico Rosberg

"Es war ein fantastischer Start in die Saison. Das ganze Team hat mit den neuen Regeln, dem Auto und dem Motor einen großartigen Job gemacht und es war fantastisch, das erste Rennen zu gewinnen", präsentierte sich der Deutsche bei der Pressekonferenz in Sepang bestens gelaunt.

Rosberg ist sich durchaus bewusst, dass er wohl auch in Malaysia wieder auf dem Podium stehen wird, sofern ihm die Technik keinen Strich durch die Rechnung macht oder das Wetter verrückt spielt. "Die Chancen stehen gut, dass wir wieder an der Spitze sein werden, denn es scheint so als hätten wir gegenüber den anderen einen kleinen Vorteil", betonte der Mercedes-Pilot.

Kein Vergleich mit dem Vater

Dennoch gelte es achtsam zu sein, denn das Rennen in Melbourne sei nicht unbedingt ein Maßstab gewesen. "Es sieht so aus als wären wir momentan die Schnellsten, aber wir müssen vorsichtig sein, denn die Gegner schlafen nicht, sondern pushen wie verrückt", warnte der Wiesbadener. "Aber ich denke, wir sehen gut aus, daher wird es sicher wieder möglich sein, hier ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ich bin optimistisch für das Wochenende und es besteht die Möglichkeit zu gewinnen."

Familie Rosberg hält momentan bei neun GP-Siegen

Sollte Rosberg auch das zweite Saisonrennen für sich entscheiden, würde er seinen fünften Grand-Prix-Sieg feiern und diesbezüglich mit seinem Vater Keke gleichziehen. "Ich verstehe, dass es interessant ist, Vergleiche zu ziehen und sogar ich finde das interessant", sagte der 28-Jährige, der sich allerdings nicht mit dem Champion von 1982 messen möchte. "Ich bin stolz auf das, was mein Vater erreicht hat, aber ich bin nur auf meinen Job fokussiert, um das Beste herauszuholen."


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