Formel 1 - Magnussen: Gefeiert wird erst bei Siegen

Was zeigt Magnussen nach dem Traumdebüt?

Jan Magnussen fährt zum ersten Mal in Sepang. Warum er nach dem starken Debüt nicht abhebt und warum ihn die Worte von Ron Dennis ehren.
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Motorsport-Magazin.com - Kevin Magnussen machte sich durch seinen Podiumsplatz in Australien schon im ersten Rennen einen Namen. Dennoch glichen die letzten eineinhalb Wochen keineswegs einer einzigen Jubelfeier. "Es fällt mir nicht schwer am Boden zu bleiben. Wir werden feiern, sobald wir gewinnen", stellte Magnussen klar.

Das Ziel Rennen zu gewinnen, hatte Ron Dennis nach seiner Machtübernahme ausgegeben. Eine Saison wie 2013, als McLaren sogar ohne Podiumsplatzierung blieb, soll es so schnell nicht wieder geben. "Wenn wir Dritter werden sind wir nur zwei Schritte vom Sieg entfernt. Wir haben aber nicht gewonnen, sind also noch nicht dort, wo wir sein wollen", sagte Magnussen.

Lob von Dennis ehrt

Es fühlt sich gut an, so etwas aus Rons Mund zu hören.
Kevin Magnussen

Von Dennis wurde der Däne nach dem Rennen in Melbourne mit den Worten, er habe das Zeug zum Weltmeister, geadelt. Eine Aussage, die Magnussen mit Stolz erfüllt. "Es fühlt sich gut an, so etwas aus Rons Mund zu hören. Er ist lange dabei und hat schon viel miterlebt. Ich werde mein Bestes geben, das auch zu erreichen", so der Rookie.

Der Regelumbruch könnte ein Faktor sein, warum Magnussen der F1-Einstieg leicht fiel: "Ein Rookie zu sein ist nie ein Vorteil, aber ich denke nicht, dass ich große Nachteile habe. Vielleicht haben Rookies in diesem Jahr etwas weniger Nachteile als sonst."

Rückstand auf Mercedes

Ob Magnussen in Sepang an die guten Leistungen von Melbourne anschließen kann? "Ich weiß es nicht, aber ich fühle mich gut vorbereitet und werde wieder mein Bestes geben", sagte der Däne, der den vermuteten Rückstand auf Mercedes noch nicht abschätzen kann: "In Australien hat es nach acht Zehntel pro Runde ausgesehen. Auf anderen Strecken ist der Abstand ein anderer, wie viel genau wissen wir noch nicht."

Diesmal ist sogar Vater Jan an seiner Seite, der zuletzt wegen eigener Rennverpflichtungen das Debüt seines Sohnes nur vor dem Fernseher verfolgen konnte. Kevin stellt aber schon im Vorfeld klar: "Er wird sich das Rennen anschauen, aber sonst keine Rolle spielen. Für alles andere habe ich ja mein Team."


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