Formel 1 - Williams: Mercedes-Wechsel kein reines Glück

Enorme Recherchearbeit

Claire Williams spricht sich klar dagegen aus, den Wechsel auf die Mercedes-Motoren für 2014 als Glück zu bezeichnen. Dahinter standen viele Überlegungen.
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Motorsport-Magazin.com - Williams gilt momentan als eines der Teams der Stunde, was die Mannschaft nicht zuletzt den Mercedes-Motoren zu verdanken hat. Die Stellvertretende Teamchefin Claire Williams spricht sich aber klar dagegen aus, diesen Wechsel von Renault auf Mercedes für die Saison 2014 als Glücksfall zu bezeichnen. Hinter der Motorenentscheidung standen viel Recherche und Arbeit.

2013 war die Mannschaft aus Grove im zweiten Jahr mit Renault unterwegs, konnte aber bei weitem nicht an die alten Erfolge gemeinsam mit dem Motorenhersteller anknüpfen. "Wir haben enorme Recherchearbeit betrieben, um zu verstehen, wie Renault und die anderen Hersteller mit den Regeländerungen umgehen würden", erklärte Williams bei Totalrace. "Es war bereits früh im vergangenen Jahr deutlich, auf welchem Entwicklungslevel einige der Hersteller standen."

In diesem Zeitraum fanden sowohl mit Renault als auch mit Mercedes Gespräche über eine Motoren-Partnerschaft statt, die schließlich bekanntermaßen mit der Zusammenarbeit mit Mercedes endeten. "Es war eine wissentliche Entscheidung", untermauerte Williams. Dabei gibt die Tochter von Frank Williams offen zu, dass die nach wie vor guten Beziehungen zu Mitbesitzer und gleichzeitig Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff eine Hilfe während der Verhandlungen waren. "Wir waren in der Lage, Informationen mit ihm auszutauschen."


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