Formel 1 - Australien GP: Die Fahreranalyse

Rosberg als Mann des Rennens

Der Saisonauftakt der Formel 1 in Australien ist erfolgreich absolviert. Motorsport-Magazin.com analysiert die Leistungen der Piloten.
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Motorsport-Magazin.com - Das erste Rennen der neuen Formel-1-Saison ist absolviert. Vor allem Nico Rosberg und Kevin Magnussen wussten beim Auftakt zu überzeugen. Doch nicht für alle Piloten war der Große Preis von Australien ein Erfolg. Motorsport-Magazin.com wirft einen Blick auf die Leistungen der Formel-1-Piloten in Melbourne.

Nico Rosberg: Fehlerlose Glanzleistung des Mercedes-Piloten! Mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg stellte Rosberg in Melbourne die Leistung des Mercedes-Boliden eindrucksvoll unter Beweis. Auch bei den kommenden Rennen sollte der Deutsche als Siegkandidat im Auge behalten werden.

Note: 1

 Kevin Magnussen fuhr aufs Podest - Foto: Sutton

Daniel Ricciardo: Während Sebastian Vettel ein desaströses Wochenende erlebte, wusste der Australier bei seinem Heimrennen zu überzeugen. Einzig gegen Rennsieger Nico Rosberg hatte Ricciardo noch keine Chance. Doch wenig später erfolgte das böse Erwachen: Aufgrund einer zu hohen Benzin-Durchflussmenge wurde der Red-Bull-Pilot disqualifiziert.

Note: 1

Kevin Magnussen: Der Däne ist die große Überraschung des ersten Rennwochenendes. Im Rennen knüpfte Magnussen nahtlos an die gute Performance aus dem Qualifying an und fuhr überraschend auf das Podium. Der McLaren-Pilot ließ sich zu keiner Minute unter Druck setzen und zeigte bereits bei seinem Formel-1-Debüt die Leistung eines Vollprofis. Nach der Disqualifikation Ricciardos rutschte der Däne sogar auf den zweiten Platz nach vorne.

Note: 1

Jenson Button: Der Brite überzeugte zu Saisonbeginn mit einem fehlerfreien Rennen. Mit Platz vier hat Button allen Grund zur Hoffnung. Einziges Manko: der McLaren-Pilot musste sich knapp seinem deutlich unerfahrenerem Teamkollegen Magnussen geschlagen geben.

Note: 2

Fernando Alonso: Ferrari fehlt derzeit noch der Anschluss zur Spitze. Die Tifosi scheinen hinter Mercedes, Red Bull und McLaren nur die viertstärkste Fraktion zu sein. Dass es Nachholbedarf gibt, weiß auch der Spanier. Schon in Sepang sollen neue Updates an Auto. Vielleicht können die Italiener aus dem Debakel des Auftakts lernen.

Note: 2

Valtteri Bottas beging einen fatalen Fahrfehler - Foto: Sutton

Valtteri Bottas: Ein wahrlich durchwachsener Grand Prix für den Finnen. Zu Beginn des Rennes sah es beinahe so aus als könnte Bottas ein Wörtchen um die Podestplätze mitreden. Ein unnötiger Fehler mit Einschlag in die Mauer, der einen Reifenwechsel notwendig machte, kostete den Williams-Piloten allerdings eine mögliche Top-Drei-Platzierung.

Note: 2

Nico Hülkenberg: Das erste Rennen für seinen neuen bzw. alten Arbeitgeber Force India beendete der Deutsche ohne große Probleme und Fehler auf der siebten Position und sammelte damit die ersten WM-Zähler der neuen Saison. So kann es für Hülkenberg in Malaysia weitergehen.

Note: 3

Ferrari hat Nachholbedarf - Foto: Sutton

Kimi Räikkönen: Das Ferrari-Comeback lief für den Finnen alles andere als gewünscht. Eine leichter Kollision am Start, Graining an der Vorderachse und der ein oder andere Fahrfehler: Kimi Räkkönen lieferte in Melbourne keine weltmeisterliche Leistung auf den Asphalt. Spätestens in Malaysia sollte der Ferrari-Pilot nachlegen.

Note: 4

Jean-Eric Vergne: Der Franzose fuhr im Albert Park ein solides Rennen, das er mit dem neunten Rang und somit zwei WM-Zählern abschließen konnte. Seinen neuen Teamkollegen hatte er dabei ständig im Griff.

Note: 3

Daniil Kvyat: Der Rookie absolvierte ein gutes Formel-1-Debüt. Nach 57 Runden überquerte Kvyat als Zehnter die Ziellinie und sicherte sich damit seinen den ersten WM-Punkt - als jüngster Formel-1-Pilot. Auf seinen etablierten Teamkollegen Jean-Eric Vergne fehlten am Ende lediglich drei Sekunden. Eine gute Leistung.

Note: 2

Sergio Perez: Der Mexikaner verpasste als Elfter nur kann die Top-Ten und damit die Punkteränge. Im Getümmel der ersten Kurven zog sich Perez einen Reifenschaden zu und fiel bis ans Ende des Feldes zurück. Die Tatsache, dass er sich im Laufe des Rennens wieder nach vorne arbeiten konnte, lässt für die kommenden Grand Prix hoffen.

Note: 3

Adrian Sutil: Sauber schien in Melbourne aktuell noch nicht in der Lage, um WM-Punkte zu fahren. Sowohl Adrian Sutil als auch Esteban Gutierrez waren die meiste Zeit im hinteren Mittelfeld zu finden. Immerhin erreichten beide Piloten das Ziel. Für das kommende Rennen in Malaysia sollten aber dennoch einige Sekunden gefunden werden.

Note: 4

Sauber hatte beim Auftakt noch zu kämpfen - Foto: Sutton

Esteban Gutierrez: Ähnlich wie Adrian Sutil war auch der Mexikaner in Australien chancenlos. Ein Dreher im Startgetümmel und einem damit verbundenen Boxenstopp kostete womöglich ein besseres Resultat. Nach einem ansonsten unauffälligen Rennen, das Gutierrez auf dem 13. Rang beendete, bleibt nicht viel zu sagen. Lediglich Max Chilton und Jules Bianchi landeten noch hinter dem Sauber-Piloten.

Note: 4

Max Chilton: Schon beim Start in die Einführungsrunde blieb der Brite stehen und musste anschließend aus der Boxengasse nachstarten. In seinem Marussia war anschließend nicht mehr viel möglich. Einziger Pluspunkt: Für Chilton ging mit seiner Zielankunft eine unglaubliche Serie weiter: Er ist bei allen seiner bisher 20 Grand Prix ins Ziel gekommen.

Note: 4

Jules Bianchi: Für den Franzosen war das Rennen beinahe beendet, bevor es überhaupt begonnen hatte. Nach einem Problem beim Start konnte Bianchi ersten Grand Prix der neuen Saison erst mit Verspätung aufnehmen. Mehr als ein 15. Rang - mit sechs Runden Rückstand - war für den Franzosen nicht möglich.

Note: 4

Romain Grosjean: Für den Franzosen verlief schon der Beginn des Rennens enttäuschend. Zunächst erfolgte wegen Änderungen an seinem Auto ein Start aus der Box, wenig später auch noch die Durchfahrtsstrafe nach einem unnötigen Teamfehler. Dennoch kämpfte sich Grosjean schnell ins Mittelfeld vor, wo er - ähnlich wie Teamkollege Maldonado - wenig später unschuldig ausfiel.

Note: 2

Beide Lotus-Piloten fielen aus - Foto: Sutton

Pastor Maldonado: Bis zum Ausfall zu Rennhalbzeit - an dem der Venezolaner ausnahmsweise keine Schuld hatte - fuhr der Lotus-Pilot ein durchschnittliches Rennen im Mittelfeld.

Note: 3

Marcus Ericsson: Das Formel-1-Debüt des Caterham-Piloten endete nach einem unauffälligen Grand Prix vorzeitig. Völlig unschuldig wurde Ericsson bei Rennhalbzeit durch einen Motorschaden aus dem Rennen gerissen.

Note: 3

Sebastian Vettel: Enttäuschender Auftakt für den Weltmeister: Bereits nach wenigen Runde musste Vettel seinen Red Bull mit Problemen an der Power-Unit abstellen.

Note: -

Frühes Ende für Kobayashi - Foto: Sutton

Lewis Hamilton: Nach einem missratenen Start musste der Brite schon nach wenigen Metern seine Pole-Position abgeben und fiel auf die dritte Position zurück. Kurze Zeit später musste Hamilton sein Rennen aufgrund von Fehlzündungen vorzeitig beenden.

Note: -

Kamui Kobayashi: Kurzer und vor allem unrühmlicher Auftritt des Japaners: Aufgrund eines Bremsproblems riss Kobayashi schon nach wenigen Metern den unschuldigen Felipe Massa aus dem Rennen. Die Entschuldigung folgte zugleich, eine Untersuchung der Stewards blieb ohne Folgen.

Note: -

Felipe Massa: Der Brasilianer erlebte einen enttäuschenden Saisonstart. Völlig unschuldig wurde Felipe Massa bereits auf dem Weg in die erste Kurve von Kamui Kobayashi aus dem Rennen gerissen.

Note: -


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