Formel 1 - Toro Rosso: Beide Autos in den Top-10

Vergne verpasst zweite Startreihe knapp

Für Toro Rosso hätte der Saisonstart in Australien kaum besser laufen können. Im Qualifying kamen beide Fahrer in die Top-10.
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Motorsport-Magazin.com - Nach den ernüchternden Testfahrten läuft es nicht nur bei Red Bull, sondern auch beim Schwester-Team Toro Rosso wieder rund. Beim Qualifying im Albert Park kam Jean-Eric Vergne auf den sechsten Platz, Rookie Daniil Kvyat folgte knapp dahinter auf der achten Position. Punkte sind nach der guten Leistung im Zeittraining auf jeden Fall in Reichweite - wenn denn nicht die Technik einen Strich durch die Rechnung macht.

"Es ist ein gutes Gefühl, ein toller Start in die Saison", berichtet Vergne, der nur eine halbe Zehntelsekunde hinter dem ehemaligen Weltmeister Fernando Alonso blieb - sogar Platz vier war noch in Reichweite. "Ich glaube wir haben ein gutes Auto für die Saison, ich glaube an mein Team und an mich. Daher bin ich nicht wirklich überrascht." Im Hinblick auf das Rennen kann Vergne aber noch nicht ganz einschätzen, ob man wirklich da sein wird, wo man sich gerne sehen würde.

Die Bedingungen waren nicht einfach, aber das Auto hat sich gut angefühlt und am Ende hat alles gepasst.
Daniil Kvyat

Mit etwas Respektabstand, aber ebenfalls in Q3 und deutlich schneller als die beiden Williams, beende Formel-1-Neuling Kvyat seine Premiere mit Bravur. "Vor zwei Monaten hätte ich wohl nicht gedacht, dass ich bei meinem Debüt auf dem achten Startplatz landen würde", freute sich der Russe. "Das ist ein großer Schritt nach vorne und ich freue mich für das ganze Team. Die Bedingungen waren nicht einfach, aber das Auto hat sich gut angefühlt und am Ende hat alles gepasst."

Offen bleibt, wie schnell der Toro Rosso bei trockeneren Bedingungen ist. Im Training hätte man die weichen Reifen noch nicht ans Limit bringen können, berichtete der technische Direktor James Key. "Wir hatten einen Plan für das Qualifying, den mussten wir aber schnell ändern. Daher wissen wir noch nicht so viel über die trockenen Bedingungen, wie wir gerne wüssten." Im Regen hätten aber sowohl die Fahrer, als auch das Team alles richtig gemacht.


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