Formel 1 - Alonso: Versuche mit Kimi zusammen zu arbeiten

Rivalität ein Pluspunkt

Fernando Alonso glaubt, dass der interne Zweikampf Ferrari 2014 nach vorne pushen wird.
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Motorsport-Magazin.com - In Australien werden alle Augen auf Ferrari gerichtet sein - nicht nur, um zu sehen wie konkurrenzfähig der F14T ist, sondern auch wie gut Fernando Alonso und Kimi Räikkönen miteinander klarkommen. "Wir versuchen zusammen zu arbeiten", erklärte Alonso vor dem Saisonauftakt. "Wir arbeiten für Ferrari und werden in Australien daher alles geben, um zu gewinnen." Laut dem Spanier sieht in der internen Rivalität einen Pluspunkt.

Kimi und ich arbeiten für Ferrari und werden in Australien daher alles geben, um zu gewinnen
Fernando Alonso

"Dieser interne Wettbewerb in einem F1-Team ist normal. Jeder will schneller als der Teamkollege sein. Ich hoffe, dass es Ferrari helfen wird", sagte Alonso. Teamchef Stefano Domenicali macht sich wegen der pikanten Fahrerpaarung keine Sorgen. "Kimi weiß, wozu er in der Lage ist und dass ihm eine wichtige Herausforderung bevorsteht. Er weiß, dass er es mit einem Champion wie Fernando zu tun bekommt und dass die beiden zusammenarbeiten müssen", betonte Domenicali.

Für Alonso steht an erster Stelle, Ferrari wieder zum Erfolg zu führen. "Der beste Weg, um Ferrari wieder nach vorne zu bringen, ist, in jedem Rennen 100 Prozent zu geben und für das Team und einen selbst wichtige Punkte zu sammeln. Damit uns das gelingt, müssen wir in perfekter Harmonie zusammenarbeiten und das tun, was das Team uns sagt", betonte der 32-Jährige bereits bei der Präsentation des F14T Anfang des Jahres.

Einer, der sich damit auskennt, den härtesten Rivalen im eigenen Team zu haben, ist Alain Prost. Er hofft, dass sich Räikkönen und Alonso gegenseitig ans Limit pushen. "In der Vergangenheit haben solche Rivalitäten zwischen zwei starken Persönlichkeiten durchaus erfolgreich funktioniert. Es liegt am Teammanagement, sicherzustellen, dass es funktioniert", erklärte der Vierfach-Champion gegenüber Motorsport-Magazin.com.


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